Der Tod: Sterben und Pupse

Der Tod

Hi, willkommen bei Biochemie mit Bianca. In vorherigen Episoden haben wir über Liebe, Sex und Schwangerschaften gesprochen. Leben erschaffen. Das heutige Thema ist das Gegenteil davon. Diesmal geht’s um den Tod! Was passiert mit dem menschlichen Körper, wenn man von der Erde scheidet, ins Gras beißt, hopsgeht, den Löffel abgibt, den letzten Atemzug getan hat und die Augen für immer schließt? Na das mit den Augen schauen wir uns gleich näher an. Was sagt die Wissenschaft über das Licht am Ende des Tunnels und mysteriöse Erscheinungen? Diese Episode ist nichts für empfindliche Mägen. Ich habe euch gewarnt!

„Jemanden kalt machen“ ist ein Ausdruck für morden. Kalt werden natürlich nicht nur Mordopfer, sondern auch Jene die einen natürlichen Todes sterben. Normalerweise bekommen unsere Zellen Energie durch Essen und können dadurch ihr kleine Zellarbeit erledigen. Als Nebenprodukt dieser Zellarbeit fällt Wärme ab. Muskeln produzieren zum Beispiel viel Wärme, wenn sie betätigt werden. Wenn du einen Berg hinauf marschierst oder einem Ball hinterher rennst, wird dir wärmer, als wenn du auf still auf einem Sessel sitzt. Auch andere Zellen als Muskelzellen produzieren Wärme. Nicht umsonst spricht man von Kalorien VERBRENNEN. Wenn es keine lebenden Zellen mehr gibt, gibt es auch keine Wärme mehr. Außerdem schlägt das Herz nicht mehr und das Blut kann die Wärme nicht im Körper verteilen. Ein toter Körper kühlt deshalb ungefähr 1°C pro Stunde ab bis er Raumtemperatur erreicht hat.  1–6

Tote Personen sind kalt und blass. Oder dunkelviolett! Wenn keine kräftigen Herzschläge das Blut bis in die Finger- und Zehenspitze pumpen, dann wirkt eine andere Kraft auf das Blut. Die Schwerkraft. Egal in welcher Position der tote Körper ist, das Blut fließt aus den Gefäßen Richtung Boden. Wenn diese Person nicht gerade am Kopf steht, wird sich immer weniger und weniger Blut im Kopf und Gesicht befinden. Das lässt einen blass wirken. An der Stelle an der sich das Blut sammelt, erscheint dieser Körperteil dadurch knallpink bis violett. Dieser Prozess wird Palor mortis genannt. 7–9

 

Bevor die Totenstarre einsetzt, entspannen sich alle Muskeln. Und ich meine ALLE Muskeln. Aus diesem Grund entleert sich bei Verstorbenen auch die Blase und der Darm… Zu Beginn dieser Episode habe ich paar Synonyme fürs Sterben aufgezählt. Darunter war „die Augen für immer schließen“. Bei der Muskelentspannung, bleiben die Augenlider aber offen!10,11,3,12. In der griechischen Mythologie wurde den Toten Münzen auf die Augen gelegt, um den Fährmann zu bezahlen, der die Verstorbenen in das Reich des Hades, in die Unterwelt führt. Neben der Bezahlung hatten die Münzen vielleicht noch einen Grund: Damit die Augen endlich geschlossen bleiben, statt die Lebenden mit leerem Blick anzuschauen. 13,14

Nach der ersten Entspannung der Muskeln, VERspannen sie sich, beginnend nach 1-2 Stunden nach dem Tod. Die Totenstarre tritt ein. Unsere Muskeln sind von ganz viel Calcium umgeben. Calcium ist wichtig, damit lebende Menschen Muskeln anspannen können. Allerdings können Muskeln nur ENTspannen wenn bestimmte Prozesse im Körper funktionieren. Und bei Toten sind diese Prozesse eben lahmgelegt. Calcium strömt also in die Muskeln ein, bleibt dort und die Muskeln spannen alle an! 15–17Ähnlich so, als würde dein Wasserhahn voll verkalken.

Wenn du mehr über Muskeln und Muskelkater erfahren möchtest, hör dir doch die Episode 9 „Muskeln und Spaghetti“ an. Höre hier: https://biochemiemitbianca.com/008

Die Totenstarre, Rigor Mortis, beginnt im Körperinneren, beim Herzen, und greift immer mehr um sich zu weiter außen gelegenen Körperbereiche bis schlussendlich auch die Zehen hart und steif sind. Anschließend beginnt der Körper sich wieder zu lockern und fängt dort an, wo zuletzt die Totenstarre eingesetzt hat. 12 Je nachdem WIE die Person verstorben ist, beschleunigt oder verlangsamt das das Einsetzen der Totenstarre. Wenn eine Person aufgrund Hitze, zum Beispiel durch einen Elektrizität, stirbt, tritt die Totenstarre viel schneller ein. Umgekehrt versteifen Menschen auch schneller, wenn die Umgebungstemperatur unter 0°C liegt. Körperflüssigkeiten und Körperfett friert einfach ein. Zusätzlich gibt es noch „gas stiffening“. Die Totenstarre setzt aufgrund von Fäulnisgasen im Körper schneller ein. Aber dazu kommen wir später. 12

Sobald der tote Körper wieder locker ist, beginnt er sich wieder zu bewegen. Yup walking dead. Nein, nicht ganz so drastisch, aber da in den Folgemonaten der Körper verrottet, trocknen auch die Bänder. Bänder stabilisieren Gelenke und helfen diese zu bewegen. Wenn die nun trockener und trockener werden, ziehen sie die Gelenke und das dranhängende Körperteil unfreiwillig in irgendwelche Richtungen.  Besonders bei Armen hat man noch gespenstig viel Bewegung festgestellt. 18

 

Jetzt wird’s eklig: im lebenden Zustand hat der Mensch diverse Puffersysteme, die dafür sorgen, dass der Körper ein gesundes Säure-Basen-Gleichgewicht hat. Die Zellen im Körper brauchen Sauerstoff, um langfristig ihr Bestes zu geben. Für eine kurze Zeit nach dem Tod arbeiten die Zellen noch weiter, bekommen aber keinen Sauerstoff mehr.

Der menschliche Körper ist schlau und kann kurzfristig auch ohne Sauerstoff arbeiten. Zellen arbeiten anaerob. Ohne Sauerstoff. Zum Beispiel wenn man 100 Meter sprintet. Du wirst kaum einen ganzen Marathon sprinten können, aber die letzten 100 Meter ist das möglich. Als Nebenprodukt dieser anaeroben Arbeit fällt Säure an. Beim 100 Meter Sprint entwickelst du Laktat. Milchsäure.

Normalerweise werden Säuren im Körper umgebaut, dass sie wieder Energie liefern! Genial! Im toten Zustand fällt das alles flach. Aus diesem Grund sammeln sich mehr und mehr verschiedene Säuren an und der Körper versauert regelrecht. Um ein Beispiel zu nennen: 24 Stunden nach dem Tod befindet sich 70 mal so viel Laktat im Herzen wie als Lebender. 70 mal so viel! 19 Übrigens: Muskelkater wird nicht durch Laktat, Milchsäure, verursacht. Wenn du wissen willst, was der wahre Übeltäter ist, empfehle ich dir hier erneut die Episode Muskel und Spaghetti!

 

Ein Organ das von Natur aus viel Säure enthält, ist der Magen. Die Magensäure killt viele Krankheitserregen und ist so sauer, dass der Magen eine eigene Schutzschicht hat, damit er sich nicht selbst durch die Magensäure verdaut.20,21 Genau das passiert auf eine Art und Weise, wenn ein Mensch stirbt. Er übersäuert so stark, dass er beginnt sich selbst zu verdauen und zu zersetzen. 9 Zusätzlich brechen die Zellen nach dem Tod auf und das Zellinnere vermischt sich mit dem Zelläußeren. Dem Zellinneren entfliehen unter anderem Enzyme, körpereigene Maschinen, die außerhalb der Zelle, den Körper zersetzen. 12,22 Der Körper beginnt sich selbst zu verdauen. Abgesehen von harten Materialien, wie Knochen, wird der Körper flüssig. 9

Zusätzlich zu den sich ansammelnden Säuren und freigewordenen Enzymen die den Körper zersetzen, kommt noch eine gigantische Anzahl an Bakterien und anderen Mikroorganismen hinzu. Als Mensch ist man nämlich nie allein. In sich trägt man viiiiele Mitreisenden die einen großen Teil ausmachen, wie wir so leben. Vor allem im Verdauungstrakt halten sich zahlreiche Mitreisende auf. Ein Mensch hat bis zu 100 Billionen Mikroorganismen in sich. Anders ausgedrückt sind das 100.000 Milliarden Bakterien und Co die tagtäglich in uns leben. Wenn der Mensch stirbt, leben diese Mikroorganismen weiter. Da sich die Zellen zersetzen und die bisherigen Wände und Grenzen aufgelöst werden, können diese Bakterien plötzlich in Gegenden wandern zu denen sie bisher keinen Zutritt hatten. So wandert zum Beispiel ein Darmbakterium in die Lunge und beginnt die Lunge anzuknabbern. Körpereigene Bakterien, sowie Bakterien aus der Umwelt dringen in das letzte Eck im Körper und zerlegen diesen noch mehr. 12,23,24 Der Körper verfault. Tatsächlich bekommt der Körper eine grüne Farbe! Die Bakterien reagieren mit den roten Blutkörperchen und färben den Körper nach und nach grün ein. 25 Die Bakterien nutzen die Blutgefäße als Autobahn, um durch den toten Körper zu reisen und färben deshalb besonders diese Blutgefäße ein. Wegen dieser blau-grünen Färbung, wirkt die Haut wie marmoriert! 17

Neben der Verfärbung machen Bakterien noch etwas anderes: Während die Bakterien das Festessen ihres Lebens haben, pupsen sie. Sie produzieren Gase. Diese Gase, wie zum Beispiel Kohlenstoffdioxid, Methan und Ammoniak lassen dann den Körper anschwellen, vor allem im Bauchraum. Diese Gase sind auch für den nicht besonders angenehmen Geruch zuständig. 17 Durch diesen Druck werden Flüssigkeiten aus dem Körperinneren aus Mund und Nase gedrückt. Das ganze passiert bereits 18 – 36 Stunden nach dem Tod. 12 Diese Gase können Flüssigkeiten auch noch bei anderen Öffnungen herauspressen:

Verstorbene Männer können ejakulieren. Also nicht wirklich. Nicht so, wie als Lebender. Aber durch den Druck kann die Flüssigkeit der Prostata den Weg nach draußen finden. 26 Außerdem kann noch etwas ganz Spezielles passieren: Geburten. Sogenannte Sarggeburten sind sehr selten, aber halt doch möglich. Handelt es sich bei der verstorbenen Person um eine schwangere Frau und ihren verstorbenen Fötus, kann folgendes geschehen: Die Gase die sich nach dem Tod aufbauen, verursachen einen so starken Druck, dass der Fötus hinausgepresst wird. Natürlich ist auch der tote Fötus nicht von der Verwesung sicher und auch dieser ist zu diesem Zeitpunkt teilweise verflüssigt. 9,27–30

Auch andere Lebewesen sind vor diesem Prozess natürlich nicht gefeit. Es gibt etliche dokumentierte Fälle bei denen gestrandete Wale verenden und die Gase zu einer Explosion führen. Vorausgesetzt ein Mensch sticht hinein^^. Bei einer solchen Explosion schießen die Gedärme mit einer Geschwindigkeit von bis zu 64 km/h aus dem Kadaver. 31,32 Wenn man sich einen blöden Zuschauerplatz ausgesucht hat, wird man nicht nur von Wal-gedärmen eingedeckt, sondern stinkt bis zum Himmel. Alle verwesenden Tiere entwickeln einen Todes-gestank! Der Mensch ist da nicht ausgenommen. Menschen und Tiere bestehen aus vielen Proteinen und wenn diese zersetzt werden, stinkt’s halt! Ich wette den Geruch von zersetztem Protein kennst du! Er ist nämlich auch in Kacke! Da fleischessende Tiere mehr Protein ausscheiden, als Pflanzenfresser, stinkt die Kacke von fleischfressenden Tieren auch mehr! 33–36 Ein Molekül das den Geruch von Verstorbenen ausmacht, heißt Cadaverin und stammt von – Kadaver. Speziell ausgebildete  Kadaver-hunde können aufgrund ihre tollen Spürnase diese Moleküle sogar dann riechen, wenn die Verstorbenen Personen unter Trümmern, oder sogar unter Wasser liegen. 36,37,38

Auch andere Tiere werden von Kadavern angelockt: Alles was kreucht und fleucht. Insekten die Ihren Nachwuchs in tote Körper ablegen. Diese kriechenden schleimigen dünnen und dicken Maden sind von manchen lebenden Personen herzlich willkommen. Von bestimmten Personen in der Forensik. Das Alter und Stadium einer Made gibt einen Hinweis, wann die Person verstorben ist. 39 Vor allem bei Morden sind diese Maden einer der wichtigsten Zeugen. 40,41

Wenn du einen guten Magen hast und dich sowohl Leichen, wie auch kleine, fette Maden in ihren Bann ziehen, dann hast du nun deinen Traumberuf gefunden: forensischer Entomologe. Es gibt übrigens eigene Studiengänge für die Forensik. Viel Spaß damit.

 

Der Tod bringt nicht nur Bakterien-Pupse und Maden mit sich, sondern auch eine wichtige Frage:

Was geschieht nach dem Tod? Wars das? Oder ist es nur die Pforte in ein anderes Leben? Spirituell gibt es da verschiedene Ansichten. Aber was sagt die Wissenschaft? Kann man das überhaupt wissenschaftlich beurteilen und testen? Vieles wird noch lange ein Mysterium bleiben, aber Manches können Wissenschaftler bereits erklären.

Personen mit Nahtodererfahrung berichten von einem unglaublichen Glücksgefühl, einen erhellten Raum, von einem Licht am Ende des Tunnels, davon dass das Leben in raschen Bilder vorbeizieht, Personen erscheinen und manche fühlen sich losgelöst vom eigenen Körper.

Der Tod ist nicht wie ein Fernseher, bei dem man eine Taste drückt und dann ist er aus. Das Sterben ist ein Prozess. Bestimmte Hirnbereiche arbeiten auf einmal anders oder gar nicht mehr, Körperstrukturen bauen sich ab und Stoffe sammeln sich an…

Das Glücksgefühl: Endorphine vermindern Stress und Schmerz. Beides was viele Menschen kurz vor dem Tod erleben. Deshalb stößt der Körper eine Flut an Endorphinen, an Glückshormonen, aus….. Denn das mindert eben Stress und Schmerz. Kurz vor dem Ende erleben deshalb manche eine Welle Glück(sgefühl) und Friedensgefühl. 42

Licht am Ende des Tunnels: Menschen kurz vorm Tod oder mit Nahtoderfahrung haben oftmals zu wenig Sauerstoff im Blut und zu wenig Blut im Hirn. Das kann die Sicht stark einschränken, zu einem Tunnelblick  und zu Halluzinationen führen.  43,44 Das könnte der Grund für das bekannte „Licht am Ende des Tunnels“ sein.

Andere befinden sich in einem hell erleuchteten Raum: Wenn der Körper dem Ende zu geht, hat er nicht nur zu wenig Sauerstoff sondern es baut sich sehr viel CO2 auf. Kohlendioxid. Durch das CO2 erweitern sich die Pupillen stark und mehr Licht als sonst fällt in die Augen. Für die Person wirkt der Raum plötzlich hell erleuchtet. 45,46

Das Leben zieht an dir vorbei: Ein Bereich des Hirns, der rechte hintere Temporallappen, ist besonders eifrig in dieser kurzer Zeitspanne vor dem Tod. Wenn dieser Bereich stark aktiv ist, sausen tausende Bilder vor dem inneren Auge vorbei.  47,48

Vom eigenen Körper lösen: Der Hirnbereich der  uns unser Bewusstsein fühlen lässt, verarbeitet Signale aus unserem Körper. Wenn irgendwas in dieser Signalweitergabe und – verarbeitung gestört ist, fühlt sich das so an, als wäre das Bewusstsein vom Körper getrennt. 49 Der gleiche Bereich ist auch gestört, wenn Menschen plötzlich Stimmen und Bilder sehen – die nicht da sind. Bei Halluzinationen und Schizophrenie.50,51,52.

Eine Nahtoderfahrung ist ein einschneidendes Erlebnis. Mit Sicherheit. Und in diesem Moment wirken Stimmen, Bilder und Erfahrungen äußerst real. Dennoch muss man sich bewusst sein, dass in diesem Zustand der Körper, insbesondere das Hirn, nicht mehr so funktioniert wie man es gewohnt ist und die Biologie einem da paar Streiche spielt.

 

Zusammenfassung

Wenn ein Mensch verstirbt, kühlt sein Körper bis auf Raumtemperatur ab und sämtliche Muskeln entspannen. Kurz darauf werden Muskeln mit Calcium geflutet und die Totenstarre setzt ein. Da die Zellen keinen Sauerstoff mehr bekommen, sammeln sich Säuren an und Zellwände lösen sich auf. Gemeinsam mit Enzymen die aus dem Zellinneren ausströmen zersetzt sich der Körper selbst. Zusätzlich wandern Bakterien aus dem Darm und Bakterien und Maden der Umwelt in verschiedene Körperbereiche und nehmen am Festmahl teil. Der Körper verfault und verflüssigt sich! Diese Bakterien bilden als Nebenprodukt Gase, welche den Geruch von Toten ausmacht und den Körper so aufbläht, dass diverse Flüssigkeiten aus allen Öffnungen gepresst werden. Sogar Totgeburten können geschehen. Im wahrsten morbiden Sinne des Wortes. Bestimmte Nahtoderfahrung, wie zum Beispiel der hell erleuchtete Raum, das Licht am Ende des Tunnels, Erscheinungen und das gefühlte Lösen des Bewusstseins sind das Ergebnis von zu viel CO2, wenig Sauerstoff und zu wenig Blut in bestimmten Hirnregionen.

 

Fun facts

Oft hört man, dass Haare und Fingernägel nach dem Tod noch weiterwachsen und man nun endlich die langen Haare hat, die man das ganze Leben haben wollte. Das ist ein Mythos. Es stimmt, dass Haare und Nägel länger WIRKEN. Aber nicht weil diese wachsen, sondern weil sich die umliegende Haut zurückzieht. 53,54

Ein sehr bekannter Verstorbener ist bzw. war ein ca. 25 Jahre alter Mann, 1,70m groß mit schönen Fingernägeln. Dieser Mann ist bekannt als der Lindow Man. Er wurde vor über 2000 Jahren ermordet und landete in einem säurehaltigen Sumpf in Großbritannien. Durch diesen säurehaltigen Sumpf und den Sauerstoffausschluss wurde der Lindow Man so gut konserviert, dass man nach 2000 tausend Jahren noch immer seine tolle Maniküre bewundern konnte. 55,56

Nächstes Mal bei Biochemie mit Bianca:

Wie kann man einen Mörder dank Hautschuppen unter den Fingernägeln des Opfers und einzelnen Haaren finden? Wie werden Morde dank DNA aufgeklärt? Und warum hat die DNA-Analyse schon zu der Verhaftung von den Unschuldigen geführt? Alle Shownotes inklusive Transkript und Quellen findest du wie immer auf www.biochemiemitbianca.com.  Folge dem Link in der Podcastbeschreibung. Außerdem findest du diesen Podcast auf Facebook und Instagram. Besonders freue ich mich, wenn du diesen Podcast likst und abonnierst, wo auch immer du ihn hörst und ihn deinen Freunden weiterempfiehlst!

Bis zum nächsten Mal bei Biochemie mit Bianca!

Servus und Baba

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