#26: Eine Nahrungsmittelintoleranz kommt selten allein – Lactose

Eine Nahrungsmittelintoleranz kommt selten allein.

Lactose

Hi, willkommen bei Biochemie mit Bianca! Eine Intoleranz kommt selten allein.

In der vorherigen Episode hast du von der Fructoseintoleranz gehört. Neben Fructose kennen und fürchten viele die Lactose! Übrigens die Endung „-ose“ zeigt dir, dass du es mit einem Zucker zu tun hast. Lies mal die Zutatenliste von Fertigprodukten und Saucen und zähle die Worte, die „-ose“ oder „-sirup“ enthalten. Zucker hat viele Namen! 23

Einer davon ist Lactose. Der Milchzucker. Wie der Name schon sagt, ist Milchzucker enthalten in Milch, Milchprodukten, aber auch vielen Fertigprodukte und sogar Medikamenten. 24,25,26

Kurze Notiz am Rande: Lactoseintoleranz ist NICHT das Gleiche wie Milchallergie. Während bei der Lactoseintoleranz der Zucker – die Lactose – nicht vertragen wird, macht bei der Milchallergie das Protein Probleme.27

Neben der Allergie sorgen oft die verschiedenen Begriffe für Verwirrung. Intoleranz, Unverträglichkeit, Malabsorption. Was ist was? Die genauen Definitionen sparen wir uns jetzt. Lactose kommt im Mund rein und kommt als Blähungen und Durchfall wieder raus. Wir einigen uns auf das Wort Intoleranz – einfach weil Lactoseunverträglichkeit und Lactosemalabsorption so verrückt sperrige Wörter sind! 28

 

Damit der Darm unsere Nahrung aufnehmen kann, muss das Essen und Trinken in die kleinstmögliche Bestandteile zerlegt werden. Das hat nicht unbedingt damit zu tun, wie gut wir kauen. Im Gegensatz zur Fructose ist die Lactose noch nicht der kleinste Bestandteil. Lactose ist nämlich ein Zweifachzucker. Also zwei Zucker sind miteinander verbunden und halten Händchen. Das sind die zwei Zucker Glucose, auf Deutsch: Traubenzucker und Galactose – Schleimzucker. Was für ein traumhafter Name^^ Sobald die zwei Zucker auseinandergeschnitten sind, werden Sie durch passende Taxis (Transporter) in die Dünndarmwand aufgenommen und anschließend ins Blut weitergegeben. 28

Den Menschen die nach einem Milkshake böse Bauchweh und Blähungen bekommen, fehlt nicht nur das nächste Klo, sondern die passende Schere die diese zwei Zucker auseinander schneidet. Lactase. Hier wieder ein Klugscheißer-tipp: die Moleküle die mit -ase enden, sind Enzyme. Also körpereigene kleine Maschinen. Hier schneidet das Enzym LactASE den Zucker LactOSE.

Wenn der Zweifachzucker Lactose durch die Schere Lactase im Dünndarm nicht zerschnitten wird, dann schwimmt es weiter in den Dickdarm, wo bestimmte Bakterien dies anknabbern und Gase produzieren. Diese Gase werden zum Teil sogar abgeatmet! Deshalb kann man mit einem Atemtest gut feststellen, ob man Lactoseintolerant ist. 28,29 Neben den Gasen verursachen die Bakterien noch etwas: Durchfall. Weil sie die Lactose anknabbern (fermentieren), produzieren sie ein Molekül, dass ganz viel Wasser aus der Umgebung in den Darm zieht. Und taraa – schon hast du die Durchfallrutsche. 30,31

 

Aber wie kommt es eigentlich dazu, dass man Lactose nicht verträgt? Schließlich sind wir ein Säugetier und haben als Babys alle Milch zum Frühstück, Mittag,- und Abendessen getrunken. Und als Snack.

Mit wenigen Ausnahmen: Es gibt einen seltenen Gendefekt, bei dem von Geburt an gar keine Lactase produziert wird (Congenital lactase deficiency). 32 Für die Mehrheit der Menschen bestand das Babymenü aus Milch. Und Muttermilch ist genial! Vorausgesetzt die Mutter leidet unter keinen Mangelerscheinungen, ist die Muttermilch der perfekte Mix für Säuglinge. 33–35 Quasi Schnitzel, Schokofondue und Eis noch oben drauf.

In Muttermilch ist genauso Lactose vorhanden. Die Natur hätte wohl kaum Muttermilch entwickelt, wenn Babys sie nicht vertragen! Hier kommt der Clou: Babys sind schlichtweg nicht lactoseintolerant. Sie haben genug von dem Enzym Lactase. Aber wenn wir der milchspendenden Brust auf Wiedersehen sagen, produziert der Körper immer weniger und weniger Lactase. Das bedeutet nicht, dass es gar keine mehr gibt, aber definitiv weniger, als im Säuglingsalter.

Bei den meisten Menschen auf der Erde schwindet die Lactase im Darm. Das man Lactose nicht gut verträgt, ist keine Krankheit. Im Gegenteil. Es ist ein ganz normaler Weg unseres Stoffwechsel. Die Zahlen variieren je nach dem wo und wie Daten gesammelt wurden. Ein Artikel, der wiederum über 100 Artikel analysiert hat, meint, dass 68% der Weltbevölkerung Lactose schlecht vertragen. Es gibt aber Unterschiede wo man auf der Welt ist. Während in Nord – und Westeuropa Lactose noch recht gut vertragen wird, liegt die Verträglichkeit bei Koreaner und Chinesen bei fast 0 %! 28,36

Warum die Verträglichkeit so unterschiedlich über den Globus verstreut ist, beantworten die Genen. Die Gene sagen eigentlich: Du hattest als Baby genug Milch. Hör jetzt auf damit und lass die Brust in Ruhe. Damit ist auch das Rindereuter gemeint.

In manchen Regionen, v.a in Europa, sind diese Gene mutiert! Nocheinmal: Wenn man Lactose nicht verträgt, gehört man zu der Mehrheit der Menschen. Wenn man sie verträgt, dankt man das mutierten Genen. 37,38,39 Mutation ist nichts schlimmes, es bedeutet nicht, dass einem ein drittes Auge auf der Stirn wächst.

Als Mutant ist man in diese Fall definitiv im Vorteil. Denn dann hat man die Superpower Milkshakes, Käse und Milcheis problemlos zu genießen.  Diese Superpower verdanken die Mutanten ihren Vorfahren. Diejenigen die als Hirten von der Milch Ihrer Tiere gelebt haben, habe ein ernstes Wörtchen mit ihrem Darm geredet. „Wir leben jetzt von Milch. Verarbeite sie gefälligst, sonst wars das mit uns Beiden!“. Da die Milch in verschiedenen Orten dieser Welt so wichtig war, gibt es auch verschiedene Genmutationen denen man diese Superpower verdankt. 40–42 Bevor du jetzt anfängst ein ernstes Wort mit DEINEM Darm zu reden, dass er sich in Zukunft auf eine Ernährungsform aus Vollmilchschokolade  und Milcheis einstellen soll, sag ich noch folgendes dazu: So eine Umstellung geht leider nicht so schnell. Das dauert ein paar Generationen.

 

Wenn du bereits die Episode #22 Mord – Ertappt durch die eigene DNA oder #15 DNA-Tests- Eine Reise zu den Ahnen gehört hast, dann weißt du, dass die DNA in jeder Zelle zu finden ist. Also auch in den Zellen von Skeletten! Dank prähistorischen Skeletten hat man herausgefunden, dass diese Mutation das erste Mal vor über 10 000 Jahren stattgefunden hat. In den Gegenden in denen die Menschen Tiere domestiziert haben, hat sich diese Mutation immer mehr verbreitet. 39 Diese Mutation war für die Menschen extrem wichtig, weil sie dadurch in Milch eine nahrhafte Nahrung gefunden haben. So wichtig, dass diese Mutation Generation für Generation immer mehr wurde. Das Menschen Lactose vertragen hat sich im gleichen Ausmaß verbreitet wie bei anderen die Resistenz gegen Malaria! Oder in Europa die immer heller werdende Pigmentierung! 43,44,45

Viele erwachsene Menschen vertragen ein zumindest ein bisschen Lactose. Circa so viel, wie in einem Glas Milch steckt. 46 Insbesondere dann, wenn man es mit anderen Lebensmitteln mischt und über den Tag verteilt. 46,47

Bestimmte Produkte, vor allem natürlich verarbeitete Produkte, wie Käse, Kefir und Joghurt werden generell besser vertragen als pure Milch. Vor allem, wenn zb. das Joghurt nicht pasteurisiert wurde und es voller guter Bakterien strotzt. Denn die bearbeiten Lactose zu unseren Gunsten!48 Manche Experten befürworten sogar kleine Mengen an Milchprodukte für alle Menschen, da sie einen gute Einfluss auf die guten Bakterien im Darm haben! 49,50

Außerdem haben einige Milchprodukte von Natur aus wenig Lactose. Aus einem ganz einfachen Grund: dort ist mehr Protein und Fett enthalten! Ganz klassisch ist da die Butter, oder Hartkäsesorten. 46,47,51 Wenn du das nächste Mal im Supermarkt vor der Kühlabteilung stehst und die lactose-freie Butter anschaust, dann weißt du, entweder wurde das Enzym Lactase hinzugefügt – oder es ist ein doofer Werbetrick.

Jetzt haben wir alle von klein auf gelernt, dass Milchprodukte voller Calcium stecken und wir das zb. für unsere Knochen brauchen. Besonders während wir im Wachstum stecken. In die Länge, nicht in die Breite versteht sich…. Und da scheiden sich die Geister zwischen den Pro-Milch- aktivisten und jenen die vom Kuh-euter weg wollen.

Es stimmt, Calcium ist super wichtig für uns. Aber ist es sinnvoll, sich literweise Milch reinzuschütten, wenn der Großteil der Menschen anschließend mit Blähungen und Durchfallrutsche nervös das nächste Klo sucht? Nach Jahrzehnten voller Milchempfehlungen, hat ein großes Land nun seinen Kurs geändert: Kanada. Milch und Milchprodukte nehmen nur mehr einen ganz kleinen Platz in der Ernährungspyramide, bzw. Ernährungsteller ein. Kanada hat nämlich keine Pyramide, sondern einen anschaulichen Teller anhand dem gezeigt wird, wie viel wovon gegessen werden soll. Die Hälfte davon ist voller buntem Obst und Gemüse. Ein weiteres Viertel machen Kohlenhydrate aus. Unter anderem Vollkornpasta, -reis, und -brot. Das letzte Viertel deckt Protein und Fett ab. Und das ist voller Bohnen, Linsen, Nüssen, ein bisschen Fleisch und ein kleines Schälchen, das so ausschaut wie Joghurt. 52–56 Ich find das wirklich sehr anschaulich gemacht und verlinke euch den Link in den Shownotes. Aja, und Calcium steckt in viel mehr Lebensmitteln als nur Milch. Paar wenige Beispiele: Mandeln, Brokkoli, Lauch, weiße Bohnen, Feigen und Brombeeren.

 

Bum, das war jetzt eine Keule. Milch und Milchprodukte sind so in unserer Essenskultur verankert. Milchreis, Pudding, Palatschinken, Käseteller, Milkshakes, und Lasagne ist nur ein Ausschnitt  – sehr leckerer Ausschnitt!

Sollen wir das jetzt alles hinter uns lassen? Außerdem leben viele Landwirte davon. Auch ich stand ab und zu im Melkstall meiner Familie und laut meiner Oma hat mich der tägliche Kakao am Leben gehalten, weil ich als Kind so dünn war.

Während ich zwei Monate durch Asien reiste, hab ich so gut wie keine Milch oder Milchprodukte gegessen. Gar nicht bewusst, aber ich hab halt gegessen, was in dem jeweiligen Land üblich ist. Milch zählt dort nicht dazu. Zurück in Österreich, hab ich, als große Käse-liebhaberin, eine Riesenportion köstliche Käsespätzle bestellt. Aber ich sags euch- Koffer auspacken mit bösen Bauchweh war dann gar nicht mehr so köstlich.

Letztens erst, habe ich einen Unverträglichkeitstet gemacht und warte schon gespannt auf das Ergebnis!

 

Warum kommt eine Intoleranz selten allein: Intoleranzen sind meistens durch fehlende Moleküle geschuldet. Zum Beispiel fehlt die Schere Lactase um den Milchzucker zu schneiden, oder der Transporter Gernot Um Fructose aufzunehmen.

Es gibt aber auch die Variante, dass die Personen sehr wohl die nötigen Scheren und Transporter haben und TROTZDEM vertragen sie eine Vielzahl an Lebensmittel nicht.

Pass auf:

Unser Dünndarm ist ja das Wartezimmer in dem die ganzen Nahrungsbestandteile warten, um aufgenommen zu werden. Viele Essensteilchen werden durch spezifische Transporter durch die Wartezimmertüren in die Dünndarmwand eingebracht. Wenn diese absolut wichtige Dünndarmtüren aber beschädigt sind, dann können alle möglichen Essensteilchen nicht durch die Türen treten, sondern rutschen den Darm weiter hinunter und verursache dann die Probleme. Das kann leider bei Krankheiten passieren bei denen die Dünndarmwand ständig, also chronisch entzündet ist. Zum Beispiel bei Morbus Chron oder Zöliakie. 57,58 Da kann der Körper zb. schon Lactase produzieren – also die Schere die den Milchzucker auseinander schneidet. Aber wenn der geschnittene Zucker nicht durch die Wartezimmertüren kann, bereitet auch das Probleme.

Wenn die Lactose wegen einer solchen entzündlichen Darmkrankheiten nicht aufgenommen werden kann, spricht man dann von einer sekundären Lactose Malabsorption. Die gute Nachricht: wenn die Entzündung der Dünndarmwand geheilt werden kann, reparieren sich die Wartezimmertüren und die Intoleranz kann wieder rückgängig gemacht werden.

 

Wie kannst du auf Lactoseintoleranz testen?

Es gibt ein paar Möglichkeiten. Häufig genutzt wird der Atemtest. Auf nüchternen Magen wird ein Glas voller Lactose getrunken. Bauchweh, wir kommen!

Wenn dann die Lactose durch die Schere Lactase nicht aufgespalten wird, dann knabbern Bakterien dran und produzieren das Gas Wasserstoff: H2. Das Gas wird ins Blut aufgenommen, wandert in die Lunge und wird dann abgeatmet. Wenn die Testperson also viel von dem Gas Wasserstoff in der Atemluft hat, weist das auf eine Lactoseintoleranz hin, bzw. auf eine Überwucherung von doofen Bakterien. 14

 

Was kannst du tun, wenn du Lactose schlecht verträgst?

Im Gegensatz zu Allergien empfehlen die Experten nicht, dass man Milch und Produkte komplett weglässt, aber dafür stark minimiert. Außerdem wird es besser vertragen, wenn du die Milchprodukte nicht pur ist, sondern mit anderen Lebensmitteln mischt. 46 Wie vorher schon erwähnt, haben manche Milchprodukte wie zum Beispiel Hartkäse von Natur aus wenig Lactose. Da man selbst nicht besonders viel Lactase produziert, kann man diese Schere gezielt dazu nehmen. Entweder die Lactase ist gleich in den Milchprodukten und spaltet dort bereits Lactose auf, dann steht L-free oder Lactose-frei drauf. 59

Die andere Möglichkeit ist, Lactase in Tablettenform zu schlucken. 60

Und da unser Darm das zu Hause von ganz vielen Bakterien ist, kann man das auch fördern. Sogenannte PrObiotika sind gute Mikroorganismen für unseren Darm. 48 Dann gibt noch PrÄbiotika. 61,62 Das ist das Futter für die guten Mikroorganismen. 63Also egal ob PrO,- oder PrÄbiotika: rein damit! 28,48 Das ist auch der Grund, weshalb unpasteurisiertes Joghurt oft gut vertragen wird.

 

Das sind alles gute Ansätze. Aber Vorsicht, wenn du zum Beispiel auch eine Fructoseintoleranz hast, dann solltest du versuchen alle Unverträglichkeiten in den Griff zu bekommen, um bauchweh-frei durch die Welt zu gehen. Außerdem ist es klug, abklären zu lassen, ob du vielleicht eine entzündliche Krankheit im Darm hast. Erst wenn das Wartezimmer nicht mehr in Trümmern liegt, können die Türen sich wieder öffnen.

 

Zusammenfassung:

Lactose ist ein Zweifachzucker der im Darm mittels der Schere Lactase zerschnitten werden muss, um vom Körper aufgenommen zu werden. Während wir als Babys ganz viel von dieser Schere Lactase haben, nimmt sie im Laufe des Lebens ab. Mit zu wenig Lactase rutscht der Zucker Lactose den Dünndarm hinunter und wird im Dickdarm von Bakterien angeknabbert. Das führt dann zu Gasen und Durchfall. Diese Gase werden auch abgeatmet und für den Intoleranztest genutzt. Nur dank Genmutationen haben manche Menschen noch mehr von der Schere Lactase und vertragen Milch und Milchprodukte besser. Vor allem in den Gebieten in denen früher die Menschen als Hirten ihr Überleben mit Milch gesichert haben. Viele Menschen vertragen ein bisschen Milch und Produkte. Besonders verträglich sind fermentierte Milchprodukte, wie Joghurt und Kefir, wie auch Milchprodukte die von Natur aus wenig Milchzucker enthalten. Wie Butter und Hartkäse. Parmesan, here we come!

 

 

Fun Facts:

Lactose ist in jeder Säugetiermilch. Mit ganz wenigen Ausnahmen: Walrosse und Seelöwen! Aber das schau ich mir an, wie die in den Melkstall robben. 64

 

In der vorherigen Episode hab ich um eure Meinung zu einem neuen Namen gefragt. Schreibt mir doch per Facebook, Instagram oder Mail hallo@biochemiemitbianca.com was ihr zu folgenden Vorschlägen sagt:

Körper kennen, Body Talk, Körper Klatsch, Mein Körper und ich oder Wunderwelt Körper.

Nächstes Mal behandeln wir warum Brot essen für manche so ein großes Ding ist. Gluten. Das Ding im Getreide. Warum Gluten einem nicht nur die Lust auf Brot verderben kann, sondern auch auf alles mögliche andere Essen, hörst du in der kommenden Episode!

Alle Shownotes inklusive Transkript und Quellen findest du wie immer auf www.biochemiemitbianca.com.  Folge dem Link in der Podcastbeschreibung. Außerdem findest du diesen Podcast auf Facebook und Instagram.

Bis zum nächsten Mal bei Biochemie mit Bianca!

Servus und Baba

 

 

Apps Intoleranz:

  • All I can eat
  • Frag Ingrid
  • Histamin, Fructose & Co
  • CodeCheck -> auf einem Klick erfahren wie vielLaktose, Gluten, Fructose, Zucker, Fett und Salz in Produkten ist

 

Kanadas Essensteller:

https://food-guide.canada.ca/en/

 

 

 

  1. Apotheken Umschau. Lebensmittelallergien . Apotheken Umschau (2018). Available at: https://www.apotheken-umschau.de/Nahrungsmittelallergie. (Accessed: 27th September 2020)
  2. Medizinische Universität Wien. Nahrungsmittelallergie. meduniwien.ac.at Available at: https://www.meduniwien.ac.at/hp/nahrungsmittelallergie/nahrungsmittelallergie/. (Accessed: 27th September 2020)
  3. Österreichische Apothekerkammer. Die 4 häufigsten Nahrungsmittelunverträglichkeiten – Symptome und Therapiemöglichkeiten . Österreichische Apothekerkammer Available at: https://www.meingesundesleben.at/2018/11/14/die-4-haeufigsten-nahrungsmittelunvertraeglichkeiten-symptome-und-therapiemoeglichkeiten/. (Accessed: 27th September 2020)
  4. Fructoseintoleranz.com. Essen wir zu viel Fructose? . Fructoseintoleranz.com Available at: http://fructoseintoleranz.com/essen-wir-zu-viel-fructose/. (Accessed: 28th September 2020)
  5. Walter, C. & Sinterhauf, R. Verdauung: Nährstoffaustausch über die Dünndarmwand. BR.de (2016). Available at: https://www.br.de/alphalernen/faecher/biologie/9-verdauung-duenndarm-naehrstoffaustausch100.html. (Accessed: 7th October 2020)
  6. Thieme via medici. Dünndarm: Histologie . Thieme Available at: https://viamedici.thieme.de/lernmodul/546887/subject/histologie/verdauungsapparat/verdauungskanal/dünndarm+histologie. (Accessed: 7th October 2020)
  7. Jiang, L., David, E. S., Espina, N. & Ferraris, R. P. GLUT-5 expression in neonatal rats: Crypt-villus location and age-dependent regulation. Am. J. Physiol. – Gastrointest. Liver Physiol. 281, (2001).
  8. nmi-Ernährung im Fokus. Fructoseintoleranz: Das passiert im Körper . nahrungsmittel-intoleranz.com Available at: https://www.nahrungsmittel-intoleranz.com/fructoseintoleranz-das-passiert-im-koerper/. (Accessed: 28th September 2020)
  9. Douard, V. & Ferraris, R. P. Regulation of the fructose transporter GLUT5 in health and disease. AJP-Endocrinology Metab. 295, (2008).
  10. Valenzuela-Melgarejo, F. J., Caro-Díaz, C. & Cabello-Guzmán, G. Potential Crosstalk between Fructose and Melatonin: A New Role of Melatonin – Inhibiting the Metabolic Effects of Fructose. Int. J. Endocrinol. 2018, (2018).
  11. Castello, A. et al. Regulation of GLUT5 gene expression in rat intestinal mucosa: Regional distribution, circadian rhythm, perinatal development and effect of diabetes. Biochem. J. 309, 271–277 (1995).
  12. Corpe, C. P. & Burant, C. F. Hexose transporter expression in rat small intestine: Effect of diet on diurnal variations. Am. J. Physiol. – Gastrointest. Liver Physiol. 271, (1996).
  13. Fructoseintoleranz.com. Wie entsteht eine Fructoseintoleranz?  . Fructoseintoleranz.com Available at: http://fructoseintoleranz.com/wie-entsteht-eine-fructoseintoleranz/. (Accessed: 28th September 2020)
  14. Ghoshal, U. C. How to interpret hydrogen breath tests. J. Neurogastroenterol. Motil. 17, 312–317 (2011).
  15. nmidb.de. Fruktoseintoleranz: Behandlung, Symptome, Test und Diagnose. nmidb.de Available at: https://www.nmidb.de/nahrungsmittel-intoleranzen/fructoseintoleranz/. (Accessed: 21st October 2020)
  16. Frohn, L. P. Fructoseintoleranz: Wie Traubenzucker helfen und Sorbit schaden kann. 2019 Available at: https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2019/09/13-09-2019/fructoseintoleranz. (Accessed: 7th October 2020)
  17. nmi-Ernährung im Fokus. Was ist Fructoseintoleranz? nahrungsmittel-intoleranz.com Available at: https://www.nahrungsmittel-intoleranz.com/was-ist-fructoseintoleranz/. (Accessed: 7th October 2020)
  18. Nahrungsmittel-intoleranz.com. Erstinformation: intestinal Fruktoseintoleranz. Nahrungsmittel-intoleranz.com Available at: https://www.nahrungsmittel-intoleranz.com/erstinformation-fructoseintoleranz/. (Accessed: 28th September 2020)
  19. IMD Institut für medizinische Diagnostik, L. Fruktoseintoleranz, hereditäre (HFI). IMD Labor Berlin Available at: https://www.imd-berlin.de/fachinformationen/diagnostikinformationen/fruktoseintoleranz-hereditaere-hfi.html. (Accessed: 9th October 2020)
  20. Demczko, M. Hereditäre Fruktoseintoleranz . MSD Manual Ausgabe für Patienten (2018). Available at: https://www.msdmanuals.com/de/heim/gesundheitsprobleme-von-kindern/erbliche-stoffwechselstörungen/hereditäre-fruktoseintoleranz. (Accessed: 9th October 2020)
  21. Harvard Health. Is fructose bad for you? . Harvard Health (2007). Available at: https://www.health.harvard.edu/newsletter_article/Is_fructose_bad_for_you. (Accessed: 21st October 2020)
  22. Teff, K. L. et al. Dietary fructose reduces circulating insulin and leptin, attenuates postprandial suppression of ghrelin, and increases triglycerides in women. J. Clin. Endocrinol. Metab. 89, 2963–2972 (2004).
  23. Verbraucherzentrale. Zucker hat viele Namen |. Lebensmittelklarheit.de Available at: https://www.lebensmittelklarheit.de/informationen/zucker-hat-viele-namen. (Accessed: 9th October 2020)
  24. NHS. Lactose intolerance – Treatment . NHS.uk (2019). Available at: https://www.nhs.uk/conditions/lactose-intolerance/treatment/. (Accessed: 9th October 2020)
  25. National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney Diseases. Eating, Diet, & Nutrition for Lactose Intolerance . NIDDK.nih.gov (2018). Available at: https://www.niddk.nih.gov/health-information/digestive-diseases/lactose-intolerance/eating-diet-nutrition. (Accessed: 9th October 2020)
  26. Fleming, A. Lactose in Medications: What You Need to Know. Go Dairy free (2007). Available at: https://www.godairyfree.org/news/nutrition-headlines/lactose-and-medications. (Accessed: 9th October 2020)
  27. Mayo Clinic. Milk allergy. MayoClinic.org (2020). Available at: https://www.mayoclinic.org/diseases-conditions/milk-allergy/symptoms-causes/syc-20375101. (Accessed: 20th October 2020)
  28. Misselwitz, B., Butter, M., Verbeke, K. & Fox, M. R. Update on lactose malabsorption and intolerance: Pathogenesis, diagnosis and clinical management. Gut 68, 2080–2091 (2019).
  29. Zhao, J. et al. Lactose intolerance in patients with chronic functional diarrhoea: The role of small intestinal bacterial overgrowth. Aliment. Pharmacol. Ther. 31, 892–900 (2010).
  30. Binder, H. J. Role of colonic short-chain fatty acid transport in diarrhea. Annu. Rev. Physiol. 72, 297–313 (2009).
  31. Suarez, F. & Levitt, M. Lactose malabsorption and diarrhea. Nutr. 13, 53–54 (1997).
  32. Enattah, N., Pekkarinen, T., Välimäki, M. J., Löyttyniemi, E. & Järvelä, I. Genetically defined adult-type hypolactasia and self-reported lactose intolerance as risk factors of osteoporosis in Finnish postmenopausal women. Eur. J. Clin. Nutr. 59, 1105–1111 (2005).
  33. stillen-institut.com. Ernährung der Mutter in der Stillzeit. stillen-institut.com Available at: https://www.stillen-institut.com/de/ernaehrung-der-mutter-in-der-stillzeit.html. (Accessed: 17th October 2020)
  34. Hower, J. Ist Muttermilch immer perfekt? . HiPP Fachkreise (2018). Available at: https://www.hipp-fachkreise.de/forschung-studien/stillzeit-muttermilch/ist-muttermilch-immer-perfekt/. (Accessed: 17th October 2020)
  35. Verbraucherzentrale.de. Die richtige Ernährung für Säuglinge . Verbraucherzentrale.de (2020). Available at: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/gesund-ernaehren/die-richtige-ernaehrung-fuer-saeuglinge-11277. (Accessed: 17th October 2020)
  36. Storhaug, C. L., Fosse, S. K. & Fadnes, L. T. Country, regional, and global estimates for lactose malabsorption in adults: a systematic review and meta-analysis. Lancet Gastroenterol. Hepatol. 2, 738–746 (2017).
  37. Bulmer, M. Francis Galton: Pioneer of Heredity and Biometry. doi:10.1093/jhered/esh039
  38. Lewinsky, R. H. et al. T 213910 DNA variant associated with lactase persistence interacts with Oct-1 and stimulates lactase promoter activity in vitro. doi:10.1093/hmg/ddi418
  39. Enattah, N. S. et al. Identification of a variant associated with adult-type hypolactasia. Nat. Genet. 30, 233–237 (2002).
  40. Ingram, C. J. E. et al. A novel polymorphism associated with lactose tolerance in Africa: Multiple causes for lactase persistence? Hum. Genet. 120, 779–788 (2007).
  41. Wray, G. A. et al. The evolution of transcriptional regulation in eukaryotes. Mol. Biol. Evol. 20, 1377–1419 (2003).
  42. Enattah, N. S. et al. Correlation of intestinal disaccharidase activities with the C/T-13910 variant and age. World J. Gastroenterol. 13, 3508–3512 (2007).
  43. Mathieson, I. et al. Genome-wide patterns of selection in 230 ancient Eurasians. Nature 528, 499–503 (2015).
  44. Ségurel, L. & Bon, C. On the Evolution of Lactase Persistence in Humans. Annu. Rev. Genomics Hum. Genet. 18, 297–319 (2017).
  45. Enattah, N. S. et al. Evidence of still-ongoing convergence evolution of the lactase persistence T-13910 alleles in humans. Am. J. Hum. Genet. 81, 615–625 (2007).
  46. Shaukat, A. et al. Systematic review: Effective management strategies for lactose intolerance. Ann. Intern. Med. 152, 797–803 (2010).
  47. Lomer, M. C. E., Parkes, G. C. & Sanderson, J. D. Review article: Lactose intolerance in clinical practice – Myths and realities. Aliment. Pharmacol. Ther. 27, 93–103 (2008).
  48. Leis, R., de Castro, M. J., de Lamas, C., Picáns, R. & Couce, M. L. Effects of prebiotic and probiotic supplementation on lactase deficiency and lactose intolerance: A systematic review of controlled trials. Nutrients 12, (2020).
  49. Lukito, W., Malik, S. G., Surono, I. S. & Wahlqvist, M. L. From ‘lactose intolerance’ to ‘lactose nutrition’. Asia Pac. J. Clin. Nutr. 24, S1–S8 (2015).
  50. Kato, K. et al. Association between functional lactase variants and a high abundance of Bifidobacterium in the gut of healthy Japanese people. PLoS One 13, (2018).
  51. Verbraucherzentrale.de. Laktosefreie Lebensmittel: Nicht für jeden sinnvoll . Verbraucherzentrale.de (2020). Available at: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/kennzeichnung-und-inhaltsstoffe/laktosefreie-lebensmittel-nicht-fuer-jeden-sinnvoll-11053. (Accessed: 17th October 2020)
  52. AC, R., CL, T., AL, Y. & HB, D. V. Dietary Reference Intakes for Calcium and Vitamin D. Dietary Reference Intakes for Calcium and Vitamin D (National Academies Press, 2011). doi:10.17226/13050
  53. ProVeg international. Gesunde calciumreiche Lebensmittel: So decken Sie Ihren Calciumbedarf. 2020 Available at: https://proveg.com/de/ernaehrung/naehrstoffe/calciumreiche-lebensmittel/. (Accessed: 17th October 2020)
  54. Osteoporose Selbsthilfegruppe Dachverband. Die besten Lebensmittel als Calcium Lieferanten.
  55. Government of Canada. Canada’s Food Guide. Government of Canada (2020). Available at: https://food-guide.canada.ca/en/. (Accessed: 17th October 2020)
  56. BBC News. Is milk healthy? Canada’s new food guide says not necessarily . BBC News (2019). Available at: https://www.bbc.com/news/world-us-canada-46964549. (Accessed: 17th October 2020)
  57. Misselwitz, B. et al. Lactose malabsorption and intolerance: pathogenesis, diagnosis and treatment. United Eur. Gastroenterol. J. 1, 151–159 (2013).
  58. Deng, Y., Misselwitz, B., Dai, N. & Fox, M. Lactose intolerance in adults: Biological mechanism and dietary management. Nutrients 7, 8020–8035 (2015).
  59. Saqib, S., Akram, A., Halim, S. A. & Tassaduq, R. Sources of β-galactosidase and its applications in food industry. 3 Biotech 7, (2017).
  60. Ianiro, G., Pecere, S., Giorgio, V., Gasbarrini, A. & Cammarota, G. Digestive Enzyme Supplementation in Gastrointestinal Diseases. Curr. Drug Metab. 17, 187–193 (2016).
  61. Hertzler, S. R. & Savaiano, D. A. Colonic adaptation to daily lactose feeding in lactose maldigesters reduces lactose intolerance. Am. J. Clin. Nutr. 64, 232–236 (1996).
  62. Savaiano, D. A. et al. Improving lactose digestion and symptoms of lactose intolerance with a novel galacto-oligosaccharide (RP-G28): A randomized, double-blind clinical trial. Nutr. J. 12, (2013).
  63. OMNi-BiOTiC. Probiotika und Präbiotika . OMNi-BiOTiC® | AT Available at: https://www.omni-biotic.com/at/darmgesundheit/probiotika-und-praebiotika/. (Accessed: 20th October 2020)
  64. Reich, C. M. & Arnould, J. P. Y. Evolution of Pinnipedia lactation strategies: A potential role for α-lactalbumin? Biol. Lett. 3, 546–549 (2007).
  65. Sommer, A. Zöliakie Symptome – Wie erkennt man eine Glutenunverträglichkeit? CARA CARE Available at: https://cara.care/de/erkrankungen/intoleranz/gluten/zoeliakie-erkennen/. (Accessed: 25th October 2020)

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.