Hunger, Sättigung und Poo-Phoria

Hunger, Sättigung & Poo-Phoria

Hi, willkommen bei Biochemie mit Bianca! Eines der schönsten Dinge dieser Welt ist … Essen. Wenn manche Menschen zu wenig davon bekommen, dann werden sie hangry. Hungry und angry; hangry! Ich bin mir sicher auch du hast so einen Menschen in deinem Umfeld. Oder, Mama? Warum ist man überhaupt hungrig? Und wann satt? Und warum sollte man nie hungrig Einkaufen gehen? So, jetzt holt sich jeder noch einen Snack und dann legen wir los!

 

Der Mensch muss essen, damit er leben kann. “Sein, oder nicht sein”, kann man also auch umtexten in “Essen, oder nicht essen”. Was wir essen wird einerseits durch unsere Geschmacksrezeptoren geleitet, Großteils aber durch das erlernte Verhalten.

Das gilt für die gute Suppe von Oma, aber gilt natürlich auch anders rum.  Selbst wenn du nur wegen einer Magen-Darm-Grippe über der Kloschüssel gehangen bist und das gar nichts mit dem Eiersalat zu tun hatte, schaust du Eiersalat eventuell die nächsten Jahre nicht mehr an.1

Alles was wir machen, benötigt Energie. Bewegung, Atmen, Denken….Na gut. Bei dem Punkt brauchen manche mehr und manche weniger Energie…

Sogar Essen braucht Energie. Wir müssen also Energie haben, um zu Essen, um zu Energie zu kommen! Und selbst während eines Couchpotato-tages brauchen wir Energie. Auch Nichtstun ist anstrengend!

 

Damit der moderne Mensch von heute trotz all seinen Verpflichtungen nicht auf seine Energiezufuhr vergisst, hat der Körper einen eingebauten Kalendereintrag, oder Wecker, wenn man so sagen möchte. Den HUNGER!

Es gibt zwei Hormone die uns melden, wenn wir etwas essen sollten und wann wir damit wieder aufhören sollten! Die zwei Hormone heißen Leptin und Ghrelin. Für diesen Podcast benennen wir die zwei Hormone um. Leptin ist Leopold und Ghrelin ist ein Gremlin. Ja, genau wie in dem Film “Gremlins-kleine Monster” in dem die kleinen Gremlins zu Monster werden, sobald sie nach Mitternacht etwas essen. So rum betrachtet sind die kleinen Gremlins das Gegenstück zu meiner Mama. Die Gremlins werden zu Monster, wenn sie zu Essen bekommen und meine Mama … Naja…. Nein, sie wird natürlich zu keinem Monster. Vielleicht zu einem kleinen Gremlin ;).

Zurück zu den Hormonen Leopold und Gremlin.

Sie kümmern sich um den sogenannten Energiehaushalt. Idealerweise kommt genauso viel Energie in den Körper, wie auch verbraucht wird. Somit wird verhindert, dass der Mensch weder verhungert, noch durch die Gegend rollt.

Leopold und Gremlin haben im Hirn ihre Anlaufstelle – Rezeptoren – bei denen sie dann berichten wie der Energiehaushalt im Körper aktuell aussieht. Leopolds werden vor allem in den Fettzellen hergestellt. All diese Leopold berichtet dem Hirn wie viel Fett wir am Bauch, am Po, an den Hüften und sonst wo gelagert haben. Wenn viele Leopolde zum Hirn laufen, weiß das Hirn: OK, wir haben genug Fettreserven. Wir brauchen nicht extra viel essen, um Fett aufzubauen. 2

Wenn wir nun über einen kurzen Zeitraum zu viel Essen, dann stellen die Fettzellen extra viele Leopolds her die dann zu den Anlaufstellen laufen. Dort schreien sie: Stop! Wir haben genug Fettreserven! Iss nicht so viel! Das führt dazu, dass wir weniger Hunger haben, weniger Essen und abnehmen. 3

Nun kommt es vor, dass diese Rezeptoren – die Anlaufstellen – im Hirn etwas defekt sind. Obwohl laufend Leopolds zu ihnen kommen und erzählen wollen, wie viel Fett sich im Körper befindet, stoßen die Leopolds auf taube Ohren. Es ist nicht so, dass die Anlaufstellen die Leopolds nicht hören wollen, aber sie können einfach nicht. Weil die Anlaufstellen nun denken, dass zu wenig Fett im Körper gelagert ist, veranlassen sie, dass mehr gegessen wird. 4 Warum das System mit den Leopolds und seinen Anlaufstellen nicht immer funktioniert, hat verschiedene Gründe. Ein Grund kann zum Beispiel ein Gendefekt sein. Obwohl mehr als genug Fettspeicher vorhanden sind, gibt es zu wenig Leopolds. Die Anlaufstelle im Hirn denkt deshalb ständig, der Körper hat zu wenig Fett und isst und isst und isst… 5

Nun dauert das recht lange, bis der Donut den man verspeist als Fettpölsterchen am Bauch landet. Stell dir vor unser Hirn würde erst dann einen Essensstop veranlassen, wenn der Donut zu Bauchfett wird und dieses Fett dann Leopolds zum Hirn schickt.

Dann würden wir ja tagelang durchgehend essen! Obwohl das eine schöne Vorstellung ist, ist es doch eher .. mh sagen wir .. unpraktisch. Deshalb kann auch der Magen Leopolds aussenden – schon während man den Donut verspeist.6 Die  Leopolds werden ebenso durch die Anzahl und Häufigkeit an Speisen beeinflusst. 7

Isst ein Mensch viel, hat er viele Leopolds. Isst ein Mensch wenig, bzw. fastet der Mensch, hat er oder sie weniger Leopolds- egal ob übergewichtig, oder nicht. 8

 

Manche Menschen haben einen extrem geringen Körperfettanteil. Zum Beispiel Bodybuilder.

Man würde Bodybuilder wohl kaum als “dünn” bezeichnen. Nichtsdestotrotz hungert deren Körper extrem! Weil sie so wenige Fettreserven haben, kommen nur sehr sehr wenige ausgemergelte Leopolds zu den Anlaufstellen im Hirn. Das Hirn schreit “Alarm” , wir brauchen mehr zu Essen! Da der Bodybuilder aber seine Form nicht verlieren möchte, wird nichts gegessen und das Hirn schreit weiter. 9,10

Bis jetzt hab ich vor allem über einen der zwei Hormonbrüder gesprochen. Eine Vielzahl an Leopolds vermittelt uns das Gefühl Satt zu sein und weniger Essen. Das Gremlin-Hormon war bis jetzt außen vor! Gremlin ist der hungrige Bruder. Je mehr Gremlins in uns rumschwirren, desto hungriger sind wir!

Wir sind nicht nur hungriger, sondern auch impulsiver!

Diese Gremlins in uns sind daran schuld, dass hungrige Beziehungsdiskussionen kein gutes Ende nehmen und beim Einkaufen weitere 15 ungeplante Schokoriegel in der Einkaufstasche landen. Diese Gremlins beeinflussen wie impulsiv wir sind und lässt uns nicht immer die besten Entscheidungen treffen. 11

Außerdem fördern Gremlins die Weiterleitung des Essensmatsches vom Magen in den Darm. Somit hat der Magen wieder Platz für noch mehr Essen! Immer her damit. Die Gremlins haben nie genug.  12,13

Na gut, das stimmt nicht ganz. Gremlins können schon genug haben. Je mehr wir auf den Rippen haben, desto weniger Gremlins sind unterwegs und desto weniger Hunger haben wir. 14 So die Theorie.  Aber nicht nur bei genügend Fettpölsterchen verringern sich die Gremlins. Auch nach einer Gastrectomie!. Also nach einer OP bei der ein Teil des Magens entfernt wird. Nicht nur, dass danach nicht mehr viel in den Magen hineinpasst, sondern es werden auch weniger Gremlin-hormone gebildet. Weniger Gremlins – weniger Hunger.15

Wenn das so einfach funktionieren würde, dann dürfte es doch keine übergewichtigen Menschen geben? Je mehr Fett, desto mehr Leopolds, desto weniger Hunger…

Man hat sich angeschaut wie viele Leopolds und Gremlins in stark übergewichtigen – adipösen – Menschen herumschwirren. Man würde meinen, übergewichtige Menschen haben ganz wenig von den satt-machenden Leopolds – deshalb essen sie so viel. Aber nein! Im Gegenteil: Es schwirren ganz viele Leopolds rum! Aber erkennt das Hirn dann nicht, dass wir genug Fettreserven haben und keinen Hunger brauchen?

Wissenschaftler vermuten, dass eine längere Phase des “zu-viel-essens” bei dem ganz viele Leopolds ausgeschüttet werden zu einer Störung der Anlaufstelle führt. Genauer: Wenn auf Dauer zu viele Leopolds zur Anlaufstelle kommen, wird diese etwas- naja taub. Insensitiv. Die Anlaufstelle hört die vielen Leopolds nicht und schickt munter weiter Signale, um den nächsten Donut zu verspeisen.12,16,17

 

Während die Anlaufstelle für sättigende Leopolds taub wird, hört die Anlaufstelle für hungrige Gremlins bei übergewichtigen Menschen noch besser! Also kommt ein hungriges Gremlin zu seiner Anlaufstelle im Hirn eines dünnen Menschen, sagt das Hirn: Hunger. Kommt das gleiche hungrige Gremlin zu seiner Anlaufstelle im Hirn eines übergewichtigen Menschen, schreit das Hirn: HUUUNGER 18

Menschen mit dem Prader-Willi-Syndrom haben einen Gendefekt welcher sich durch mehrere Symptome äußert. Eines davon ist der unersättlichen Hunger was zu extremen Übergewicht führt. Menschen mit dem Prader-Willi-Syndrom haben ebenso zu viele Gremline im Blut. 19,20

 

Mittlerweile wird daran geforscht, ob man diese zwei Hormone- Leopold und Gremlin bzw. deren Anlaufstellen im Hirn nutzen kann, um Medikamente gegen Übergewicht zu entwickeln. 2 Aber unser Körper ist viel zu komplex als dass Hunger und Sättigung nur von Leopolds und Gremlins gesteuert werden könnten. Zu wenig Zucker in den Zellen führt zu Hunger. 21

Zur Sättigung trägt unter anderem bei, wie viel sich überhaupt im Magen befindet. Wird der Magen gedehnt, wird ein Sättigungssignal an das Hirn geschickt. 22

Außerdem wird beim Essen ein Haufen weiterer Stoffen ausgeschüttet die zur Sättigung führen. Unter anderem Insulin 23

Apropo Haufen….. Kennst du folgende Situation? Gerade eben bist du mit dem Essen fertig geworden und schon musst du aufs Klo! Geht das Essen gleich durch? Nein. Aber wenn der Magen gedehnt wird, sendet er einerseits ein Sättigungssignal ans Hirn und anderseits ein weiteres Signal zum Mastdarm. Zu dem Darmabschnitt der ganz nahe beim Darmausgang liegt. Denn wenn Essen reinkommt, muss wieder Platz geschaffen werden und der Mastdarm wird aktiv. 24

 

Zusammenfassung:

Hungrig oder Satt zu sein ist sehr wichtig für uns, um weder vor gedecktem Tisch zu verhungern, noch als Fettkugel durch die Gegend zu rollen. Hunger und Sättigung sind das Ergebnis einer Vielzahl an Signalen die unser Hirn bekommt. Unter anderem spielt der Insulinspiegel eine Rolle, wie auch wie stark der Magen durch Nahrung gedehnt wird. In dieser Episode haben wir uns im Insbesonderen zwei Hormonbrüdern gewidmet. Leopold und Gremlin mit den bürgerlichen Namen Leptin und Ghrelin.

Leopolds werden von den Fettpölsterchen und Magen ausgesendet um den Anlaufstellen im Hirn mitzuteilen wie viel Energiereserven wir in uns haben. Leopolds sind Sättigungssignale. Übergewichtige Menschen haben sehr viele Leopolds, aber schwerhörige Anlaufstellen. Deshalb essen übergewichtige Menschen zu viel und erreichen schwerer ihr Normalgewicht.

Der hungrige Bruder von Leopold ist Gremlin. Je mehr Gremlin an die Anlaufstellen im Hirn treffen, desto hungriger sind wir. Wenn wir essen, werden nicht zur Signale an unser Hirn geschickt, sondern auch an den Darm. Unter anderem an den Mastdarm! Dieser wirft nach dem Essen gerne seine Maschinerie an und der Mensch geht aufs Klo.

 

Fun facts:

Wie gut einem etwas schmeckt verändert sich WÄHREND man etwas isst. Die Schmackhaftigkeit einer Speise nimmt beim Essen ab. Das beeinflusst auch wie schnell und wie viel man isst. 25

 

Mit Weihnachten kommt auch das Festessen. Und nach der Nachspeise und Keksen kommt iiiimmer folgender Satz: “Boah, ich platze gleich“

Aber geht das überhaupt? Würde der Magen wirklich nach dem 85. Vanillekipferl platzen?

Einfache Antwort: Nein. Bevor es dazu kommen würde, würde man das gute Essen wieder hochwürgen und sich übergeben. Quasi weils‘ so gut war, gleich noch ein zweites Mal das Vanillekipferl kosten. 26

 

Manche Menschen erleben ein richtiges befriedigendes Gefühl nach einem Stuhlgang. In Englisch sagt man dazu Poo-phoria. Vor allem wenn man ein großes Geschäft hinterlässt, stimuliert man einen wichtigen Nerv der für die Kommunikation zwischen den inneren Organen und dem Hirn zuständig ist. Durch die Anregung dieses Nervs, wird dann ein Glücksgefühl zum Hirn leitet. 27 Ahhhhh

 

Wenn du noch mehr für Hunger, Sättigung oder Poo-phoria erfahren möchtest, findest du alle Shownotes inklusive Transkript und Quellen auf www.biochemiemitbianca.com. Außerdem findest du diesen Podcast auf Facebook und Instagram und bleibst damit immer auf dem Laufenden!

In der nächsten Episode reden wir über Genmanipulation. Wofür ist es gut, was gibt es für Bedenken? Ist Genmanipulation ein genialer Weg, um Krankheiten auszurotten, oder werden dadurch Übermenschen gezüchtet?

 

Wenn du Fragen zu dem kommenden Thema hast, lass es mich wissen. Auch wenn dich ein komplett anderes Thema interessiert und du dich gefragt hast: „Wie funktioniert das eigentlich“?, schreib mir auf Instagram, Facebook, oder per bianca@biochemiemitbianca.com. Ich freu mich drauf!

Servus und Baba.

 

 

  1. Kirkham, T. & Cooper, S. Appetite and Body Weight – 1st Edition. (2006).
  2. Klok, M. D., Jakobsdottir, S. & Drent, M. L. The role of leptin and ghrelin in the regulation of food intake and body weight in humans: a review. Obes. Rev. 8, 21–34 (2007).
  3. Levine, J. A., Eberhardt, N. L. & Jensen, M. D. Leptin Responses to Overfeeding: Relationship with Body Fat and Nonexercise Activity Thermogenesis 1. J. Clin. Endocrinol. Metab. 84, 2751–2754 (1999).
  4. Sahu, A. Leptin signaling in the hypothalamus: Emphasis on energy homeostasis and leptin resistance. Front. Neuroendocrinol. 24, 225–253 (2003).
  5. Montague, C. T. et al. Congenital leptin deficiency is associated with severe early-onset obesity in humans. Nature 387, 903–908 (1997).
  6. Sobhani, I. et al. Leptin secretion and leptin receptor in the human stomach. Gut 47, 178–183 (2000).
  7. High-fat meals reduce 24-h circulating leptin concentrations in women – ProQuest. Available at: https://search-proquest-com.uaccess.univie.ac.at/docview/216483186?rfr_id=info%3Axri%2Fsid%3Aprimo. (Accessed: 20th November 2019)
  8. Gale Academic OneFile – Document – Responses of leptin to short-term fasting and refeeding in humans: a link with keotgenesis but not ketones themselves. Available at: https://go-gale-com.uaccess.univie.ac.at/ps/retrieve.do?tabID=T002&resultListType=RESULT_LIST&searchResultsType=SingleTab&searchType=AdvancedSearchForm&currentPosition=1&docId=GALE%7CA18850590&docType=Article&sort=RELEVANCE&contentSegment=ZONE-MOD1&prodId=AONE&contentSet=GALE%7CA18850590&searchId=R1&userGroupName=43wien&inPS=true. (Accessed: 20th November 2019)
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  27. Sheth, A. & Richman, J. What’s your poo telling you? (Chronicle Books, 2007).

 

 

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