HIV & AIDS & Surfen – Teil 2

HIV & AIDS & Surfen

Teil 2

Hi, willkommen bei Biochemie mit Bianca!

In dieser Episode geht es wieder um HIV & AIDS. In Teil 1 hast du erfahren du wo der HI-Virus seinen Ursprung hat und wie er sich fies und doch so schlau in die menschlichen Zellen hineinmogelt.

In dieser Episode geht es um die schlampige Arbeitsweise des Virus und warum er so schnell mutiert! Da wo ich herkomme, bedeutet „schlampig“ ungenaues arbeiten. Nicht, was du vielleicht denkst! Außerdem hörst du, wer immun gegen HIV ist und welche Therapien es mittlerweile gibt! Und was hat Genmanipulation damit zu tun?

 

In HIV & AIDS Teil 1 haben wir erfahren, dass der HI-Virus Meister der Tarnung ist und deshalb so schwer zu besiegen ist. Ein weitere wichtiger Faktor der die Heilung erschwert, ist, dass der Virus ständig mutiert!

Mutation bedeutet, dass eine Generation leicht andere Eigenschaften hat, als die vorherige Generation. Alle Lebewesen mutieren über die Zeit, um sich den Umgebungseigenschaften bestmöglich anzupassen. Der Virus pflanzt sich sehr schnell fort und kann somit sehr schnell mutieren. Allerdings mutiert der Virus vor allem, weil er nicht sauber arbeitet!

Erinnere dich an das Helferlein vom Virus aus Teil 1: Ein Schreiber fälscht die Rezepte vom HI-Virus so, dass sie wie Rezepte der menschlichen Zelle ausschauen. Der Schreiber schreibt die RNA des Virus in die DNA der menschlichen Zelle um. Dieser Schreiber ist eben sehr gut im Fälschen, aber soo ungenau. Beim Abschreiben passieren dem Schreiber immer wieder Fehler!  36–38

Die menschlichen Zellen haben so ähnliche Schreiber. Denn für die Zellteilung müssen die Rezepte ebenso abgeschrieben werden. Damit aber nicht jede menschlichen Zelle andere Rezeptbücher hat, gibt es die sogenannte „proofreading-Funktion“. Die Zelle stellt dem Schreiber noch einen Kontrolleur zur Verfügung der alles überprüft. Der Kontrolleur schaut dem Schreiber über die Schulter und weist ihn auf Fehler hin. Schreit der Kontrolleur: Moment! Das stimmt aber nicht! Das hast du falsch abgeschrieben!“, dann wird der Fehler sofort ausgebessert. 39

Der HI-Virus hat nur einen Schreiber, aber keinen Kontrolleur. Deshalb schleichen sich ständig Fehler in die Rezeptbücher ein. Diese Rezeptbücher werden ja der menschlichen Zelle untergejubelt, die dann diese Rezepte kocht. Wenn die Rezepte aber ständig anders ausschauen, bekommt man auch laufend einen anderen Output. Der Virus mutiert. Wenn der Virus Haare hätte, hätte er vor der Mutation schwarze Haare und danach plötzlich rote Haare. Bei der nächsten Mutation hat er dann noch Haare am Rücken und bei der nächsten Mutation zwischen Zähnen.

Medikamente und das körpereigene Immunsystem haben eines gemeinsam: Sie suchen nach ganz spezifischen Merkmalen der Krankheitserreger und zerstören nur jene die diese Merkmale aufweisen.

Das ist enorm wichtig, denn sonst würden sowohl Medikamente, als auch das eigenen Immunsystem nicht zwischen gesunden Zellen und Krankheitserreger unterscheiden können. Durch die Mutation ist uns der Virus einen Schritt voraus. Während das Immunsystem, oder Medikamente einen Virus mit schwarzen Haaren sucht, läuft dieser schon längst mit roten Haaren durch die Gegend. Und Haaren zwischen den Zähnen.

 

Aber, nur nicht den Mut verlieren!

Die Forschung macht riesige Fortschritte! Mittlerweile gibt es Medikamente die sowohl präventiv vor HIV schützen, als auch bei erfolgter Infektion die Lebensqualität stark erhöhen und den Virus eindämmen.

Weil der Virus mutieren kann, entwischt er immer wieder einer endgültigen Heilung. Wie wäre es, wenn der menschliche Körper mutiert? In manchen Menschen ist das bereits geschehen. Manche Personen haben leicht mutierte Zellen des Immunsystems – und sind deshalb immun gegen HIV! Diese Menschen sind nicht WEGEN HIV mutiert, dennoch sind sie immun dagegen. Diese mutierten Immunzellen unterscheiden sich in ihren Rezeptoren von nicht mutierten Zellen. Rezeptoren sind wie Türschlösser die nur mit dem richten Schlüssel geöffnet werden können. Der Virus benötigt immer zwei passende Schlüssel, um in die menschliche Zelle einzudringen. Einen Schlüssel für die Haustür, einen weiteren Schlüssel für das Balkenschloss. Wenn nur ein Schlüssel passt, der andere aber nicht – Tja, dann bleibt der Virus vor verschlossenen Türen stehen! Der Virus kann zwar in der Blutbahn rumschwimmen, aber der Virus überlebt und verbreitet sich ausschließlich dann, wenn er in die Immunzelle hineinkommt – sie infiziert!. 40,41

Dank dieser mutierten Immunzellen konnten bereits Personen geheilt werden. Eigentlich durch Zufall. Die Patienten hatten nämlich nicht nur HIV, sondern auch noch Leukämie, Blutkrebs. Um den Blutkrebs zu bremsen, wurde den Patienten Knochenmark transplantiert. Ihr eigenes Knochenmark wurde durch das Knochenmark von Spendern ersetzt. Die Spender hatten jeweils diese mutierten Immunzellen in die HIV nicht eindringen kann. Somit wurde nicht nur der Krebs bekämpft, sondern auch der HI-Virus!

Allerdings ist das ganze sehr überschaubar. Wir reden hier von zwei Personen. Zwei! Weltweit! Sie sind bekannt unter den Namen „Berliner Patient“ und „Londoner Patient“. 42–44

Knochmarktransplantation ist nicht unbedingt für die breite Masse sinnvoll. Nicht nur, dass es unglaublich aufwendig und konstenintensiv ist, man bräuchte auch Millionen passende Spender! Diese Faktoren machen es in der 1. Welt schon schwierig, aber stell dir das in 3.Welt-Länder vor! Man braucht andere Ideen!

Forscher in China haben da ihre ganz eigene Idee! Wenn Menschen mit mutierten Türschlössern immun gegen HIV sind, dann könnte man doch Menschen mit dieser Mutation züchten! Mittels Genmanipulation. Die ersten gezüchteten Babies dieser Art sind schon geboren. Andere Länder, andere Sitten. 49

Aber es gibt auch andere Ansätze! Nicht nur Ideen, sondern viele Umsetzungen und tolle Medikamente.

Diese Medikamente haben gemeinsam, dass sie den Virus unterdrücken. Sie behindern einzelne Schritte des Virus. Der Virus ist zu schwach, um sich weiter fortzupflanzen und allzu viel Schaden anzurichten. Eine solche Therapie behindert zum Beispiel das eine böse Helferlein des Virus, das die Rezepte des Virus in die Rezepte der menschlichen Zelle umschreibt. – also fälscht. 41.

Wie versichert man, dass der Virus nicht wieder mutiert und somit die Medikamente nicht mehr helfen? Man beschießt ihn mit mehreren Waffen gleichzeitig. Für eine erfolgreiche Therapie nehmen HIV-postive Menschen verschiedene Medikamente ein, die unterschiedliche Stoffwechselwege des Virus behindern. Dem Virus werden quasi nicht nur die Arme zusammengebunden, sondern zusätzlich auch die Augen verbunden und Schuhe angezogen die dem Virus 5 Nummern zu klein sind. 45

Eine regelmäßige Einnahme von diesen Medikamenten hat noch einen riiiiiesigen Vorteil: Nimmt ein HIV-positiver Mensch diese Medikamente, sinkt das Risiko jemanden anderen anzustecken um 96%. 96% weniger Ansteckungsgefahr!! 7

Mittlerweile gibt es sogar die Möglichkeit, dass nichtinfizierte Menschen diese Medikamente nehmen, um erst gar nicht angesteckt zu werden. Also als präventiver Schutz für HIV-negative Menschen. Wenn man diese prohylaktisch einnimmt, dann spricht man von PrEP. PrEP steht für Pre-exposure prophylaxis. Auf Deutsch: Vorsorglicher Schutz bevor man mit HIV in Berührung kommt. Dank diesen PrEPs ist der Körper schon mit Fesseln und Augenbinden bewaffnet, für den Fall, dass sich ein Virus einschleichen sollte. Manche sprechen auch von der „Pille davor“. Diese ganze PrEP Geschichte ist ein unglaublich toller Fortschritt! Aber auch sie schützt nicht 100%-ig. Laut unterschiedlichen Studien hat man dadurch einen 44 – maximal 86% Schutz. 46,47,48

Kennst du diese Hormonstäbchen als Verhütungsmittel? Das sind kleine Implantate die laufend Hormone abgeben. So was ähnliches gibt es auch gegen HIV! Es gibt so ein Implantat das laufend PrEP-Medikamente abgibt!50

Seit HIV in den 80ern bekannt geworden ist, hat sich also doch ganz schön viel getan! …

 

Das große Aber: Man muss diese Medikamente täglich einnehmen. Stoppt man die Einnahme, ist man auch nicht weiter geschützt. Was in der ganzen Therapie-Palette noch fehlt ist eine Impfung! Mit einer Impfung hätten wir endlich die Chance den Spieß umzudrehen und dem Virus einen Schritt voraus zu sein. Und wären damit einen Schritt näher zu der weltweiten Ausrottung von HIV. Und wir sind auf einem guten Weg dahin. Es gibt es tolle Ansätze für Impfungen!

 

Zusammenfassung:

Die Heilung von HIV ist so schwierig, weil der Virus viele verschiedene Wege hat sich im Körper auszubreiten. Außerdem mutiert er ständig was es schwierig macht den Virus zu zerstören. Der Virus mutiert so schnell, weil er ungenau arbeitet und keinen Kontrolleur an seiner Seite hat. Manche Menschen sind aufgrund einer eigenen angeborenen Mutation immun gegen HIV. Mittlerweile gibt es eine Reihe von Medikamenten die die Lebensqualität von HIV-positiven Menschen verbessert. Außerdem sinkt damit das Risiko andere Menschen anzustecken! Sogar HIV- negative Menschen können diese Medikamente einnehmen, um sich präventiv zu schützen. Damit diese Therapie wirkt, müssen die Medikamente aber täglich eingenommen werden. Was noch fehlt ist eine Impfung, um dem HI-Virus endgültig den Garaus zu machen.

 

Fun Facts:

Die Medikamente mit denen man den Virus fesseln und erblinden lassen kann, haben auch Nebenwirkungen. Wegen diesen Nebenwirkungen hören leider einige Menschen auf diese Medikamente zu nehmen. Was für Nebenwirkungen? Zum Beispiel Karies.

Ja, richtig gehört. Wegen einem höheren Risiko für Karies, stoppen manche Menschen die Einnahme der lebensverlängernden Medikamente gegen HIV. Tja, nichts übertrifft ein strahlendes Lächeln. Oder so… 53–55

 

Wenn du mehr erfahren möchtest, findest du alle Shownotes inklusive Transkript und Quellen auf www.biochemiemitbianca.com. Außerdem findest du diesen Podcast auf Facebook und Instagram und bleibst damit immer auf dem Laufenden! In der nächsten Episode schauen wir tief in den Rachen. Was macht uns Hungrig? Was macht uns satt? Und gibt es ein Wort, wenn man nicht mehr Durstig ist?

Wenn du Fragen zur kommenden Episode hast, lass es mich wissen. Auch wenn dich ein komplett anderes Thema interessiert und du dich gefragt hast: „Wie funktioniert das eigentlich“?, schreib mir auf Instagram, Facebook, oder per Mail: bianca@biochemiemitbianca.com.

Bis zum nächsten Mal bei Biochemie mit Bianca!

Servus und Baba.

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