#19: Allergien – Schnupfen und Atembeschwerden dank Pollen und Katzen

Allergien

Schnupfen und Atembeschwerden dank Pollen und Katzen

Hi, willkommen bei Biochemie mit Bianca. Allergie ist eine Überreaktion des Immunsystems auf ein körperfremdes Molekül. Bei sogenannten Autoimmunkrankheiten wie Hashimoto oder Diabetes Typ I reagiert das Immunsystem sogar gegen ein körpereigenes Molekül. 1,2

Das wars, bis zum nächsten mal bei Biochemie mit Bianca!

Moment, Stop.

Das war eine seeehr allgemeine Erklärung. Wenn du die missglückten Hilfeversuche deines Immunsystem – alias Allergie – verstehen möchtest, bleib dran. Außerdem hörst du über Kreuzallergien, was Parasiten damit zu tun haben und weshalb Katzenhaare zu unrecht beschuldigt wurden.

Dem Immunsystem verdanken wir, dass wir ohne Ganzkörperschutz durch die Welt marschieren können und täglich nicht an tausenden Infektionen sterben. 3,4 Klingt dramatisch? Ist aber wahr. Besonders eindrücklich ist das in Zeiten wie in denen von Coronavirus. In dieser Zeit erkennt man, was passieren kann, wenn das Immunsystem NICHT gegen etwas gerüstet ist.

Das Immunsystem arbeitet im Stillen und ermöglicht uns unser normales Leben. Es ist wie ein Türsteher, der körperfremde Eindringlinge leise wegboxt. Der Türsteher verscheucht die Eindringlinge so dezent, dass die Besucher des Lokals in Ruhe Essen, Trinken und Feiern können. Die Besucher werden erst darauf aufmerksam, wenn aus den kleinen Streitigkeiten zwischen Immunsystem-Türsteher und Eindringling ein ausgewachsener Kampf entsteht. Das merken wir dann, wenn zum Beispiel die Lymphknoten am Hals anschwellen. Manche Menschen bemerken das auch, wenn sie durch eine traumhaft kitschige Blumenwiese marschieren und nicht zum Niesen aufhören. Oder in die Wohnung von Freunden kommen und plötzlich ganz geschwollene Augen und Atemprobleme bekommen. Denn die Freunde haben eine Katze als Mitbewohner. Heuschnupfen heißt in der Fachsprache übrigens „allergische Rhinitis“. Rhinitis! 🙂

Na gut.

Was soll das bitte? Wie soll uns das im alltäglichen Leben unterstützen?! Unser bester Freund – das Immunsystem – wirft uns da einen Knüppel zwischen die Beine! In diesem Fall beseitigt das Immunsystem die Eindringlinge nicht LEISE, sondern rauft mit Ihnen herum, bis Türsteher und Eindringling gemeinsam durch die Fenster stürzen.

OK, ruhig Blut. Schließ die Augen, Atme tief durch und tritt einen Schritt zurück. Das Immunsystem ist sehr ausgeklügelt und hat verschiedene Wege körperfremde Partikel zu beseitigen. Solche Gegner können sein: Viren, Bakterien, Pollen und auch entartete Körperzellen: also Tumorzellen. 5–8

Um gegen die verschiedenen Eindringlinge gewappnet zu sein, kann dein Türsteher nicht nur Boxen, sondern ist auch Profi im Ringen, Judo und Fechten. Das Immunsystem hat verschiedene Mechanismen dich zu schützen. Es ist ein komplexes Zusammenspiel aus verschiedenen Zellen, die Fremdmoleküle halbverdauen, sich gegenseitig zeigen und rumerzählen, wer sich gerade im Körper befindet.9 Das Immunsystem ist eine Plaudertasche.

Da das Immunsystem so komplex ist, also der Türsteher so vielseitig begabt, gibt es auch verschiedene Überreaktionen – verschiedene Allergien. Nicht alle Allergien haben den selben Mechanismus.

Wenn du einen Gürtel oder Ohrringe aus Nickel trägst und einen Ausschlag bekommst, ist das ein anderer Mechanismus, wie der der deine Augen in der Pollensaison jucken lässt. Es wird zwischen 4 verschiedenen Allergie-mechanismen unterschieden. 9

Die Nickelallergie ist eine Typ-4-Reaktion und fällt damit in die gleiche Kategorie wie Allergien gegen Duftstoffe, Pestizide und Latex.10 Pollenallergie zählt gemeinsam mit Erdnussallergie, Bienenstichallergie und Katzenallergie zu der Typ-I-Allergie. Sie wird auch Soforttyp genannt und darauf konzentrieren wir uns in dieser Episode! 10,9 All die Dinge die eine allergische Reaktion auslösen können, werden Allergene genannt und sind meistens ein Protein. 11 Nicht nur Steak steckt voller Protein. Proteine, also Eiweiße stecken überall – und kann in Form von Pollen sogar fliegen. 12

Bei dieser Soforttypallergie schauen wir uns Antikörper an. Antikörper sind körpergebaute Waffen aus Protein, die Fremdkörper ganz spezifisch attackieren. 13,14 Schau, schon wieder Protein… Es ist überall!

Eine Art von Antikörper ist ganz speziell für eine Art von Eindringling gebaut. So kann ein Antikörper gegen Mumps nichts gegen Masern ausmachen. 15,16,17 Alle Eindringlinge haben an ihrer Zelloberfläche kleine Ausstülpungen, kleine Merkmale. Diese kleinen Merkmale erkennt der Antikörper, bindet daran und löst einen Prozess aus, um den Eindringling zu vernichten.18 Er kann allerdings nur dann binden, wenn der Antikörper perfekt darauf passt. Ist der Eindringling leicht mutiert und das Merkmal schaut jetzt etwas anders aus, hilft der Antikörper schon nicht mehr. Das ist das gefährliche, wenn Krankheitserreger mutieren. Aus diesem Grund gibt es jedes Jahr einen neuen Wirkstoff gegen die Grippe – Influenza. Das kleine Influenza – Biest verändert sich ständig und die Wissenschaft passt ihr Gegenmittel ständig an! 19

 

Das körpereigene Antikörper-team ist in fünf Antikörper-Gruppen unterteilt. IgA, IgD, IgM, IgG und IgE. Das „Ig“ steht jeweils für Immunoglobulin. Keine homöopatische Globulis, sondern Immunoglobuline – Antikörper – the real stuff.

Ich stelle dir hier zwei von diesen fünf Antikörper-Gruppen vor: IgG und IgE. Für diese Episode nenne ich die die IgGs Gustav und IgEs Erik. IgGs, also Gustavs, sind die Kleinsten unter den Antikörpern. Dafür übertrumpfen sie die anderen Antikörper mit ihrer Anzahl. Rund drei Viertel ALLER Antikörper fallen auf diese Gustavs. Klein, aber Oho!

Ist Gustavs überhaupt das richtige Wort für eine Mehrzahl von Gustav? Gustavs? Gustave? Ah, ich bleib jetzt bei Gustavs.

Antikörper der Gustav-Gruppe binden sich mutig an sämtliche Bakterien, Viren, Pilze und schützen damit den Körper vor Infektionen. Nachdem ein Gustav Antikörper gebunden hat, ruft er andere Immunsystemzellen des Körpers heran, die dann den Eindringling beseitigen. 20–22

Gustavs sind auch die einzigen Antikörper die durch die Plazenta von der Mutter auf das Baby übertragen werden. Die Mutter impft das Baby quasi schon im Bauch. Sobald das Baby auf der Welt ist, ist es schon gegen einige Krankheiten geschützt. 9

Im Gegensatz zu Gustavs sind IgEs, Erik-antikörper selten im Körper zu finden. So selten, dass bei Ihrer Entdeckung viele Experten der Meinung waren, dass eine so geringe Anzahl noch keine eigene Antikörpergruppe sein konnte. Erik-antikörper stellen die kleinste Gruppe der Antikörper dar. 23

Die Eriks unter den Antikörpern sind für die Allergie vom Soforttyp verantwortlich. 24 Für jedes Allergen gibt es spezifisch einen eigenen Erik-antikörper. Diese Eriks können mit ihren Füßen an sogenannten Mastzellen haften und mit den Ärmchen Allergene aufgreifen. Nehmen wir als Beispiel als Allergen eine Birkenpolle. Stell dir das bildlich vor. Antikörper schauen aus wie ein Y. Mit dem Fuß des Y steht Erik in einer Mastzelle. Mit den Y-Armen hält Erik die Birkenpollen fest. Diese Mastzelle in denen Erik drinnen steht, trägt ihren Namen, weil sie unter dem Mikroskop tatsächlich gemästet ausschaut. Diese runden Mastzellen sind nämlich prall gefüllt mit kleinen Kugeln – sogenannte Granula. Diese Kugerln enthalten Serotonin, Lipidmediatoren und vor allem Histamin. Allergiker beginnt es schon beim Wort Histamin zu jucken.9,23 Denn Allergiker haben vorausschauend immer Antihistaminika eingesteckt.

Hier passiert eine Kettenreaktion. Eine Signalkette wird ausgelöst. Eine Birkenpolle bindet an die Ärmchen des Erik-antikörpers. Erik gibt das Signal durch seinen Y-Fuß an die Mastzelle weiter. Die mit Histamin-Kugerl prallgefüllte Mastzelle entleert sich und Histamin und seine Freunde sind auf freiem Fuß! 9,25,26,27

Histamin stimuliert die Nervenenden und führt zu Jucken. Außerdem spannt die Muskulatur der Atemwege an, weshalb es zu Atembeschwerden kommen kann. 28 Serotonin verstärkt diesen Effekt der Kontraktion von glatten Muskelzellen und fördert die Atembeschwerden und zusätzlich auch noch Durchfall. 28, 29 Gemeinsam mit Histaminen und Serotonin erhöhen sogenannten Lipidmediatoren die Durchblutung der Haut und die Permeabilität der Blutgefäße. Aus diesem Grund, lecken manche Blutgefäße und Blutplasma tritt in das umgebende Gewebe ein. Das bleibt nicht unbemerkt. Denn die glücklichen Personen haben es plötzlich mit roten und geschwollenen Körperteilen zu tun. In extremen Fällen kann so viel Blutplasma aus dem Blutgefäßen austreten, dass der Blutdruck in den Gefäßen stark sinkt und die Körpertemperatur abfallen lässt. 30,23

Im schlimmsten Fall kann es zu einem anaphylaktischen Schock kommen, auch Anaphylaxie genannt. Hierbei treten die eben genannten Symptome sehr stark auf, was zu extremen Atembeschwerden, Krämpfen, Erbrechen, Bewusstlosigkeit bis hin zum Atemstillstand und Kreislaufstillstand führen kann. Wann was eintretet ist unterschiedlich. Bei einem anaphylaktischen Schock kann es innerhalb von Minuten zum Tod kommen. Bei Kindern sind vor allem Nahrungsmittel der Auslöser, bei Erwachsenen Insektengifte und Medikamente. Damit es nicht zum Tod kommt, muss extrem schnell gehandelt werden und Rettungskräfte verständigt werden, die dann unter anderem mit Adrenalin und Sauerstoff die betroffene Person behandeln. Jeder der von sich weiß, ein hohes Risiko einen anaphylaktischen Schock zu bekommen, sollte immer ein Notfallset für Soforthilfe bei sich tragen. Dies enthält Adrenalin, Antihistaminika, Glukokortikoid und optional einen Adrenalin-Asthmaspray. Das ganze sollte mit einem Arzt abgesprochen und zusammengestellt werden. 28,31–33

 

Diese ganzen Symptome sind das Ergebnis aus einem Zusammenspiel verschiedener Moleküle. Aber ein Mistkerl sticht heraus: Das Histamin. So nervig- und auch gefährlich Histamin werden kann, man muss zugeben, dass es auch seinen Nutzen hat. Histamin ist ein wichtiger Botenstoff, ist beteiligt am Schlaf-Wach-Rhythmus, sowie der Magensäureproduktion und Darmbewegung. 34 Histamin ist ein Botenstoff. Damit die Botschaft des Botenstoffs angenommen wird, braucht es einen Rezeptor. Einen Empfänger.

Das Molekül Histamin dockt an einen Histamin-rezeptor an, gibt dort seine Botschaft weiter und löst so zum Beispiel Juckreiz aus. Hier greifen Antihistaminika ein. Antihistaminika lindern allergische Reaktionen. Sie gibt es mittlerweile als Tropfen, Tabletten, Augentropfen, Saft und Injektion. Antihistaminika konkurrieren im Körper um die Rezeptoren des Histamins. Um die Empfänger.

Sagen wir, Histamin hat einen Amtstermin weil es etwas melden will. Es hat eine Botschaft für den Beamten. Histamin wartet geduldig im Wartezimmer. Doch kurz bevor es aufgerufen wird und seine Botschaft an den Beamten weitergeben kann, stürmt ein Antihistaminikum herein und setzt sich auf den Stuhl vor dem Beamten. Das Histamin schwirrt zwar weiter herum. Aber solange es nicht zu seinem Empfänger – seinen Beamten – zum Rezeptor kommt, kann er seine Botschaft nicht weitergeben und allergische Symptome bleiben aus. Antihistaminika setzen sich auf diese Rezeptoren drauf und untersagen dem Histamin sein Vorhaben. 35,36 Dem Histamin bleibt dann nichts weiter übrig, als schmollend weiterzuziehen.

Die Allergie vom Soforttyp tritt erst beim zweiten Kontakt mit dem Allergen auf. Hat ein Allergiker zum aller ersten Mal Kontakt mit dem Allergen, bilden sich im Körper langsam die ersten Erik-Antikörper. Man nennt diesen Vorgang Sensibilisierung. Der Körper wird sensibel auf das Allergen. Erst beim wiederholten Kontakt erkennt der menschliche Körper das Allergen und produziert in Windeseile eine Vielzahl an Erik-antikörpern, die sich dann wiederum mit Mastzellen verbinden und Histamin freisetzen. Bei Pollen oder Hausstaubmilben-allergie kann man nicht genau sagen, wann der erste und wann der zweite Kontakt war. Bei Insektenstichen allerdings schon! Sticht eine Wespe einen Allergiker, tut das natürlich weh und schwillt etwas an, aber alles wirkt normal. Was der Allergiker nicht weiß, ist, dass sein Körper gerade sensibilisiert wurde und sich auf einen weiteren Stich vorbereitet. Hat die Person das Pech noch mal gestochen zu werden, führt das zu einer allergischen Reaktion. Vor allem bei Insektenstichen kann das sehr schnell sehr gefährlich werden. 13,37–39

 

Während draußen die Vögel zwitschern, die Bäume in verschiedenen Farben blühen, man als Allergiker die ganze Pracht nur von Innen betrachtet, da fragt man sich: Wozu soll das eigentlich gut sein. Warum gibt es an diesem Punkt der Evolution immer noch Allergien. Erikantikörper haben tatsächlich auch einen Nutzen.

Die Eriks unter den Antikörpern sind nicht nur eine Reaktion auf Allergene, sondern auch auf Parasiten und sogar auf Gift! Wenn ein Parasit es schafft in den Körper einzudringen, bilden sich Erik-antikörper und versuchen den Eindringling wortwörtlich hinaus zu katapultieren. Das erfolgt durch Niesen, Augentränen und Jucken. Das Niesen kommt so plötzlich, weil es im Gegensatz zu sonst nicht die Reaktion einer kitzelnden Nase ist, sondern den Eindringlich mit aller Kraft hinausschleudern möchte.

Wenn Allergiker mit Parasiten befallen werden, kann das sogar eine Auswirkung auf die Allergie haben! In Regionen in denen die Bevölkerung tagtäglich mit Hakenwürmern zu tun hat, leiden die Leute unter weniger Allergien. 25,40,41  Ob, das ein guter Tausch ist, bezweifle ich. Denn diese Hakenwürmer bohren sich durch die Haut, wandern durch die Lunge, setzen sich im menschlichen Darm fest und saugen dort menschliches Blut. 42,43

Aber jedenfalls schaffen es diese Hakenwürmer die Erik-antikörper-produktion stark zu senken. Davon profitiert vor allem der Hakenwurm selbst. Das Immunsystem bekämpft den Parasit weniger, reagiert aber auch geringer auf Allergene. 25,40,41 Bei anderen Parasiten geht das leider nach hinten los. Manche Parasiten erhöhen die allergische Reaktionen – und man hat Parasiten!  40

 

Warum haben Personen die eine Allergie, deren Nachbarin eine andere und wiederum andere gar keine Allergie? Erik-antikörper können wir alle produzieren. Wer welche Allergie entwickelt ist abhängig von Genen und Umwelt. 23 Ich weiß, dass ist eine sehr schwammige Antwort, aber wir leben in einer komplexen Welt und eine komplexe Welt lebt IN uns. Schauen wir uns paar Faktoren näher an:

Die Gene: Die Neigung eine Allergie zu entwickeln bekommen wir schon vererbt. Je mehr Personen aus der Familie eine Allergie haben, desto größer ich die Wahrscheinlichkeit, ebenso eine zu entwickeln. So hat eine Studie herausgefunden, dass wenn beide Elternteile Heuschnupfen und Pollenallergie haben, die Kinder zu 37% einen allergischen Schnupfen entwickeln. Es gibt kein alleiniges „Allergie-Gen“. Die Neigung eine Allergie zu bekommen ist in mehreren Genen verankert 44,45–47,48 Spannend ist auch, dass Väter Allergien vor allem an Buben und Mütter vor allem an Mädchen weitervererben. 45–47

Neben den genetischen Faktoren, gibt es auch epigenetische Faktoren. Also wie die Art wie wir Leben und unsere Umwelt sich auf unsere Gene auswirkt. Welche Moleküle stärker oder weniger von unserem Körper produziert werden. Diese Forschung steckt noch in den Kinderschuhen und ist ein heißes Thema der Forschung. 49–51

Wie schauts aus mit Stillen, Rauchen und psychischen Einflüssen? Stillen vermindert das Risiko Asthma zu bekommen.52 Rauchen fördert dagegen die Entwicklung von Allergien. Sogar Passivrauchen. Laufende Nase, allergische Dermatitis und Asthma werden durch den Glimmstängel gefördert. 53–56,57 Auch psychische Faktoren sind wichtig. Sie rufen zwar keine Allergie hervor, aber sie können Allergien fördern. Stress kann bestimmte allergische Symptome, wie Hauterscheinungen und Asthma verschlimmern. 58–60,61 Infektionen sind ein weiterer Faktor, wie Allergien sich entwickelnd, bzw. verstärkt werden. Da es unendlich viele Arten von Krankheitserregern und somit auch viele verschiedene Infektionen gibt, kann man nicht alle in einen Topf schmeißen. Aber zum Beispiel haben bestimmte Infektionen des Atembereiches eine negative Auswirkung auf allergisches Asthma. 58,62,63

ZU WENIGE Krankheitserreger ist aber auch wieder schlecht.

Hier kommt die Hygienehypothese: Wenn Kinder zu wenig mit Krankheitserreger in Kontakt kommen, erhöht das das Risiko Allergien zu entwickeln. Dafür stehen viele Studien die diese sogenannte Bauernhofhypothese bestätigen. Kinder die sich viel im Stall aufhalten, leiden unter weniger Allergien. Das trifft lustigerweise auch für Kinder zu, die ältere Geschwister haben. Man geht davon aus, dass die älteren Geschwister den Jüngeren alle möglichen Keime servieren und so quasi für einen Keim-Bauernhof in den eigenen vier Wänden sorgen. Um ein gesundes Immunsystem zu entwickeln, braucht das Immunsystem auch was zum anschauen und spielen – klingt eh logisch. 64,65 66–69,70Kein Meister ist vom Himmel gefallen. Hier möchte ich euch den Spruch meines Papas nicht vorenthalten: *Räusper* der Mensch braucht einen Kilo Dreck im Jahr.

 

Du siehst, man kann also nicht genau erklären, warum der eine Heuschnupfen hat und der andere Atembeschwerden bekommt. Es ist abhängig von vielen vielen Faktoren. Ein Allergen kommt in den Körper. Je nach Person wird es einfach still vernichtet oder der Körper reagiert vollkommen über und produziert für genau dieses Allergen viel zu viele Erik-Antikörper. Dann hat die glückliche Person eine Allergie.

Zusätzlich zu einer Allergie, leiden manche Menschen unter einer Kreuzallergie. Ein Kreuzallergie ist, wenn Allergiker plötzlich nicht nur auf Birkenpollen reagieren, sondern auch auf Sellerie, Haselnuss und Kiwi. Obwohl eine Birkenpolle definitiv nicht nach Kiwi schmeckt, haben manche Proteine der Kiwi große Ähnlichkeit mit denen der Birkenpolle. Wenn jetzt das Kiwiprotein in den Verdauungstrakt kommt, sieht der übereifrige und leicht paranoide Immunsystemtürsteher das Protein, welches der Birkenpolle ähnelt. Und ohne die restliche Kiwi im Hintergrund zu beachten, stürzt sich der Türsteher auf dieses einen Protein und produziert ganz viele Erik-antikörper. Da die Kiwi nicht wie die Birkenpolle eingeatmet, sondern gegessen wird, dauert es bis zu zwei Stunden, bis allergische Symptome auftreten.

Bei Jugendlichen und Erwachsenen sind bis zu 60 % der Nahrungsmittelallergien mit einer Inhalationsallergie, wie zum Beispiel Birke assoziiert. Neben Pollen können auch Hausstaubmilben und Tierhaare Teil einer solchen Kreuzallergie sein. Jene die allergisch auf Hausstaubmilben reagieren, vertragen oft auch keine Krebstiere. Milben und Krebstiere teilen sich ebenso bestimmte Proteine. Yummi

Sogar Latex kann eine Kreuzallergie hervorrufen! Menschen die Latex nicht vertragen, sind plötzlich allergisch gegen Banane, Ananas und Kartoffeln! Personen mit Tierhaarallergien reagieren manchmal allergisch auf Kuhmilch und Innereien!

So eine Kreuzallergie zeigt sich oft durch Anschwellen, kleinen Bläschen oder Juckreiz an Gaumen, Lippen und Ohren. Es kann aber auch zu Hautausschlag, Atemnot und Durchfall führen. 71 Das heißt natürlich NICHT, dass ALLE die allergisch auf Birkenpollen sind, keine Kiwi vertragen. Aber sie KÖNNEN Kreuzallergien entwickeln.

Proteine werden durch Erhitzen zerstört bzw. verändert.72–74 Wenn du ein Ei in die heiße Pfanne schmeißt, schaut es ja auch anders aus, als wenn du es an der Stirn deines Bruders zerschlägst. Ach Geschwisterliebe….

Hitze macht nicht nur Eierspeise aus einem rohen Ei, sondern auch Allergene verträglich. Denn durch die Hitze verändert sich das Aussehen des Proteins. Somit erkennt der Türsteher- das Immunsystem, das Protein nicht mehr und reagiert nicht über.

Bananensplit: Nein, gebackene Banane: Ja.

 

Viele Allergien, wie zum Beispiel allergisches Asthma entwickelt sich bereits in der Kindheit. 75 Aber manchmal kommt es vor, dass Allergien sich mildern, oder bestenfalls verschwinden. Leider geht das auch in die andere Richtung. Manchmal tauchen Allergien aus dem Nichts auf! Vor allem während der Pubertät und der Schwangerschaft kann es große Änderungen geben. Asthma ist ganz spannend: Vor der Pubertät leiden mehr Buben unter Asthma, welches es sich nach der Pubertät bessert. Im Gegensatz dazu haben Mädchen NACH der Pubertät mehr Probleme mit Asthma als davor. 75

Die Hälfte derjenigen mit Milchallergie kann dies mit der Pubertät hinter sich lassen. Erdnussallergie dagegen bleibt zu 90% ein Leben lang. 7676–78

Hormone beeinflussen die verschiedenen Arme des Immunsystems. Zu Beginn dieser Episode habe ich erwähnt, dass unser Türsteher – das Immunsystem – nicht nur Boxen, sondern auch Judo, Ringen und Fechten kann. Hormone in der Pubertät lassen nicht nur Schamhaare wachsen, sondern hat auch eine Auswirkung auf das Immunsystem und kann Allergien fördern oder vermindern. Wie genau das funktioniert, weiß man noch nicht. Man konnte allerdings schon bestimmte Zusammenhänge feststellen. So haben zum Beispiel Mädchen, die früh ihre erste Menstruation bekommen haben, eine höhere Wahrscheinlichkeit Asthma zu entwickeln.79,80 Nicht nur in der Pubertät nehmen diese Hormone Einfluss auf Allergien. Auch bei erwachsenen Frauen wird ein Zusammenhang zwischen der Menstruation und verstärkten allergischen Symptomen beobachtet. 81,82,83,84,85 Zusätzlich wird Übergewicht verdächtigt einen Effekt auf die Entwicklung von Allergien zu haben. 86

Die Frage: Warum hab genau ICH diese oder jene Allergie kann nicht mit einer einfachen Aussage beantwortet werden. So viele Einflüsse innerhalb und außerhalb unseres Körpers beeinflussen wie wir auf Allergene reagieren. Warum genau DU gegen die Katze deiner Freundin, gegen Birkenpollen oder Erdnüsse allergisch bist, ist ein Produkt all jener genannten Faktoren.

 

Wie kann ich mir sicher sein, was für eine Allergie ich habe? Es gibt ein paar verschiedene Testarten. Gehen wir mal zum Hauttest: Für die Allergie vom Soforttyp – also jene mit zu vielen Erik-antikörpern, wird ein bestimmter Hauttest durchgeführt: Er wird Prick-test genannt. Nach einem Anamnesegespräch und eventuell dem Führen eines Ernährungs, und- Symptomtagebuch wird folgendes gemacht:

Auf die Haut wird eine kleine Tabelle gezeichnet und in jedem Feld dieser Tabelle kommt ein Tropfen eines Allergens. Daraufhin wird genau dort die Haut leicht geritzt, so dass das Allergen in den Körper kann. Ist diese Person nicht allergisch, passiert nichts. Falls aber doch, wird sich die Haut dort röten und anschwellen. Je nachdem wie stark und wie intensiv die Haut gerötet ist, beurteilt man wie stark die Allergie ist. Es gibt noch paar weitere Hauttests. Bei manchen wird das Allergen auf die Haut getropft, gerieben oder gepiekst und anschließend beobachtet. 25

Neben diesen Hauttests kann man auch das Blut untersuchen. Hier wird geprüft wie viele Erik-Antikörper im Blut herumschwimmen. IgE-Antikörper. Dabei wird geschaut, wie viele Eriks gibt es insgesamt und sind bestimmte Eriks erhöht? Zum Beispiel Eriks spezifisch gegen Birkenpollen. Dieser Bluttest sagt aber nichts aus, welche Symptome man davon hat. Dennoch ist es ein wertvolles Mittel für die richtige Diagnose. Falls nach Haut- und Bluttest noch immer nicht klar ist, was hier los ist, gibt es eine weiter – besonders ähm.. lustige – Testvariante:

Die Provokation…. Hier dürfen Allergiker alle möglichen Allergene essen, einatmen und einschnupfen. Und dann schaut man was passiert! Klugerweise wird dieser Provokationstest unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt.87

 

Was kann man gegen Allergien tun? Kann man sie vermeiden? Wie bereits erläutert, kennt man einige Faktoren die zu der Entwicklung einer Allergie beitragen. Dennoch kann man nicht vorhersagen wer welche Allergie bekommt. Eine Zeit lang gab es die Hypothese, dass man Allergenen einfach aus dem Weg gehen soll. Aber das ist einerseits schwer bis unmöglich und anderseits hat man nun herausgefunden, dass das Gegenteil besser wirkt. Das langsame und stetige Kennenlernen zwischen Immunsystem und Allergene kann zu einer Freundschaft, statt ewigen Kampf führen. Außer bei Hausstaubmilben! Die sind leider nie an einer Freundschaft interessiert. Einmal Feind, immer Feind mit den Milben.25

 

Was kann man dagegen tun?

Gut organisierte Allergiker haben ihre Mittelchen dabei – wie zb. Antihistaminika oder Augentropfen. Die sind in bestimmten Situation sehr wichtig und hilfreich. Sie bekämpfen aber nur die Symptome. Um die Ursache zu bekämpfen gibt es die Möglichkeit der Desensibilisierung. Auch Immuntherapie genannt.

Hierbei stellt man dem Immunsystem das Allergen in Ruhe vor. Das Immunsystem wird therapiert, um nicht mehr überzureagieren. In steigenden Dosen wird genau dieses Allergen unter die Haut gespritzt oder in Tropfen oder Tablettenform unter die Zunge gelegt. Manche sprechen auch von einer Allergie-Impfung.

Der Sinn dahinter ist, dass unser Türsteher-immunsystem diese Eindringlinge in kleinen Mengen kennenlernt und noch keinen Grund hat zu überreagieren. Nach und nach werden die Dosen höher und das Immunsystem wird desensibilisiert. Es wird toleranter. Wenn es in Kontakt mit dem Allergen kommt ist dem Türsteher das einfach wurscht. Zumindest immer wurschter. Desensibilisierung steigert gezielt die Wurschtigkeit des Immunsystems gegen spezifische Allergene. Das ist ein Lernprozess und kann bis zu 3 Jahren dauern. 88,89

 

Sodala. Wirkt das Ganze überhaupt?

Es ist kein Allheilmittel für Jeden. Aber besonders für Allergien gegen Hausstaubmilben und Heuschnupfen bedingt durch sämtliche Pollen hat sich diese Immuntherapie bewährt. Allergien verschwinden oder werden zumindest gelindert. Medikamente können reduziert werden. Ohne Therapie haben Patienten mit Heuschnupfen ein verstärktes Risiko Asthma zu entwickeln. Dem kann man mit dieser Immuntherapie entgegenwirken.90,91–95

Besonders attraktiv ist diese Therapie auch für Bienenstich-allergiker. Schließlich zählt die Allergie von Insektenstichen zu den tödlichsten. 96–99 Die Immuntherapie ist ein langfristiger Ansatz gegen die Allergie. Um sich auch kurzfristig zu schützen, geht man den Allergenen aus dem Weg. Das geht bei Erdnüssen und Katzen ganz gut. Naja mäßig. Aus irgendeinem Grund folgen Katzen immer denjenigen die nichts von ihnen wissen wollen! Besonders schwer ist es mit Pollen. Wenn man sich nicht zu Hause einsperrt, kommt man wohl oder übel mit Pollen in Berührung. Um zumindest in den eigenen vier Wänden die Pollenlast zu mindern gibt es ein paar Tricks:

Hochleistungspartikelfilter können in Belüftungssysteme eingebaut werden und somit die Luft reinigen. Wenn man zu einer Pollen-starken Zeit draußen war, bringt man mit sich Pollen ebenso mit nach Hause. Deshalb am Besten gleich nach dem nach Hause kommen Kleidung wechseln. Und sobald die Pollenarten rumschwirren, auf die du reagierst – Fenster geschlossen halten und wenn möglich nur lüften nach dem es geregnet hat. 100

Es gibt Apps die einen warnen wann welche Pollen unterwegs sind. Die kostenfreie App von Pollenwarndienst.at. bietet einen Überblick der aktuellen Pollen und ist verfügbar in Österreich, Deutschland, Schweiz, Schweden, Spanien, Großbritannien und Südtirol. Außerdem gibt es die Möglichkeit den SMS-Pollendienst zu nützen. Einfach anmelden und per SMS die aktuellsten Pollen-news erhalten. Auch der deutsche Wetterdienst zeichnet täglich einen Pollenflug-Gefahrendienst. 101–104 Alle Links findest du im Transkript (siehe unten). Folge dem Link in der Podcastbeschreibung, wo auch immer du ihn hörst.

 

Zusammenfassung:

Allergie ist das Ergebnis einer Überreaktion des Immunsystems. Es gibt verschiedene Arten von Allergien. Typ-I-Allergie, die Soforttypallergie inkludiert Allergien gegen Pollen, Tierhaar, Insektenstiche und manche Nahrungsmittel. Allergiker produzieren viel zu viele von einer Art von Antikörpern. Erik-Antikörpern: IgE-Antikörper. Sobald das Immunsystem ein Allergen entdeckt, startet es eine Signalkette und Histamin wird in großen Maßen ausgeschüttet. Histamin ist ein Botenstoff. Die Botschaft die Histamin und paar weitere Moleküle hat, löst die typischen allergischen Symptome aus. Jucken, Durchfall, Niesen, Atemprobleme, Röten und Anschwellen der Haut und Gewebe. Das ganze Prozedere ist eigentlich ein Mechanismus, um Parasiten loszuwerden. Kreuzallergien können auftreten, weil ein Nahrungsmittel ein ähnliches Protein hat, wie das Allergen. Zum Beispiel Kiwi und Birkenpollen. Das Immunsystem kann es nicht unterscheiden und reagiert auf die Kiwi wie auf die Birkenpolle.

Zahlreiche Faktoren haben Einfluss darauf ob man eine Allergie entwickelt. Gene, ob man gestillt wurde, Rauchen, Infektionen und mit welchen und wie vielen Krankheitserreger man in Kontakt gekommen ist. Auch Hormone nehmen Einfluss auf Allergien. Vor allem während der Pubertät und Schwangerschaft können sich Allergien ändern. Antihistaminika helfen bei Allergien, weil sie dem Histamin im Körper den Platz weg nehmen und somit die Botschaft nicht weitergegeben kann. Um die Ursache zu bekämpfen gibt es Immuntherapie. Hier wird das Immunsystem Allergenen gegenüber desensibilisiert. Mittels Pollendienst-Apps und ähnlichen Gadgets kann man verfolgen, wann man unbeschwert raus kann und wann es Zeit ist, sich daheim einzugraben.

 

Fun facts:

Katzenhaarallergie ist ein Mythos. Niemand bekommt Atemprobleme und eine rinnende Nase wegen den HAAREN. Die Allergie wird ausgelöst durch Proteine welche sich in der Katzenspucke befinden und von Drüsen im Analbereich, sowie Drüsen in den Haarfolikeln produziert werden. Die Katzenrassen die noch am ehesten für Allergiker geeignet sind, sind nicht zwingend nackt- so wie die Sphynx-Katze. Bestimme Katzen haben einfach weniger von diesem allergieauslösenden Protein – trotz vieler Haare. Wenn dich interessiert, welche Rassen das sind, findest du im Transkript einen Link zu diesen Katzen.105,106

https://www.petfinder.com/cat-breeds/collections/hypoallergenic-cats/

Im 15.Jahrhundert hatte der englisch König Richard III eine besonders interessante Art sich seine Allergie zu Nutze zu machen. Er war allergisch auf Erdbeeren und ließ sich diese von seinem Gegenüber reichen. Wenn er daraufhin einen Hautausschlag bekam, konnte das nur wegen den bösen Hexenkräfte oder einem Vergiftungsversuch des Gegenüber sein. Was sonst. Und Zack – ein Kopf und damit ein politischer Gegner weniger. 107–109

 

Alle Shownotes inklusive Transkript und Quellen findest du wie immer auf www.biochemiemitbianca.com.  Folge dem Link in der Podcastbeschreibung. Außerdem findest du diesen Podcast auf Facebook und Instagram. Besonders freue ich mich, wenn du diesen Podcast likst und abonnierst, wo auch immer du ihn hörst.

Nächstes Mal bei Biochemie mit Bianca: Zwischenmenschliche Anziehung. Warum finden sich Menschen attraktiv? Freie Wahl oder sind wir noch immer ein Produkt der Steinzeit?

Bis zum nächsten Mal bei Biochemie mit Bianca!

Servus und Baba

 

Finde hier deine Katze für Allergiker – mit und ohne Haaren.

https://www.petfinder.com/cat-breeds/collections/hypoallergenic-cats/

Pollen-App für Österreich, Deutschland, Schweiz, Schweden, Spanien, Großbritannien und Südtirol.

https://www.pollenwarndienst.at/gratis-pollen-app.html

SMS-Pollenwarner

https://www.pollenwarndienst.at/news/sms-pollenwarner.html

Deutscher Wetterdienst: Pollenflug-Gefahrendienst

https://www.dwd.de/DE/leistungen/gefahrenindizespollen/gefahrenindexpollen.html

Mehr Infos unter

https://www.pollenwarndienst.at/

Europäische Polleninfo:

https://www.polleninfo.org/country-choose.html

 

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